150 neue Rucksäcke fürs Familienbündnis

5. März 2015 @

Jeder junge Sehnder Erdenbürger bekommt nach Eintreffen in der Stadt einen Rucksack voller Geschenke und Informationen. Auch wen er oder sie selbst damit noch nichts anfangen kann, so hilft er doch seinen Eltern in der ersten Zeit: Der Sehnder Begrüßungsrucksack des Bündnisses für Familien. Jetzt hat die Sparkasse Sehnde mit einer Spende von 150 Stück aufgefüllt.

Markus Ulrich (re.) und Harald Schröder (li.) von der Sparkasse übergeben die 150 Rucksäcke an Vivien Köhne - Foto: JPH

Markus Ulrich (re.) und Harald Schröder (li.) von der Sparkasse übergeben die 150 Rucksäcke an Vivien Köhne – Foto: JPH

„Das Jahr ist erst zwei Monate alt und wir haben schon 49 Familien besucht und Rucksäcke überreicht“, sagt Vivien Köhne vom Bündnis für Familien, zu ständig für die Aktion „Rucksack“ in Sehnde. Sie hatte gemeinsam mit dem damaligen evangelischen Sehnder Pastor Andreas Schmidt die Idee zu dem Projekt entwickelt und die ehrenamtlichen Mitarbeiter gewonnen. Jetzt geht die Erfolgsstory „Sehnder Rucksack“ bereits ins fünfte Jahr.

Gestern hat die Sparkasse Sehnde-Lehrte sich zum dritten Mal als Sponsor für das Projekt beteiligt. Nachdem die letzte Gabe aus den Nuckelflaschen für die Kinder bestand, sind es dieses Mal wieder 150 Rucksäcke in Sparkassen-Rot. „Das ist die Menge, die das Bündnis für ein Jahr benötigt“, sagt Markus Ulrich, Sparkassenleiter Sehnde bei der Übergabe im Rathaus, der die neue Spende zusammen mit dem Vertriebsdirektor Harald Schröder aus Lehrte übergab. „Als regionales Kreditinstitut haben wir natürlich ein Interesse an prosperierenden Familien in unserem Betreuungsbereich. Und das beginnt bereits bei den jüngsten.“ Dabei sind die flotten roten Rucksäcke kein offizielles Werbemittel der Sparkasse, sondern wurden extra für den Zweck beschafft, wie Schröder anmerkt. „Aber sie werden sicher ein Erkennungszeichen in Sehnde werden“, fügt Schröder hinzu.

Den Rucksack gibt es mit wechselndem Inhalt - Foto: JPH/Archiv

Den Rucksack gibt es mit wechselndem Inhalt – Foto: JPH/Archiv

Der Inhalt, den die ehrenamtlichen Mitarbeiter mit dem Rucksack den Familien bringen, wechselt, die Informationen jedoch bleiben gleich. So sind neben Beißring und Rassel auch handgestrickte Socken mal dabei oder im Winter auch Handschuhe, so Köhne. „Ich lege Wert auf sinnvolles und pädagogisch wertvolles in den Rucksäcken“, bestätigt sie. „Und auch kleine Geschwister bekommen etwas, beispielsweise Malbücher.“

Die Stadt schreibt die jungen Familien nach der Geburt an und fragt, ob sie einen Besuch des Bündnis für Familien wünschen. „Rund 80 Prozent sagen gerne zu“, so Jennifer Glandorf, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt und Koordinatorin des Bündnis. „Und bei den übrigen klappt es meistens terminlich nicht.“ Zirka 15 verschiedene Sponsoren unterstützen das Projekt. Von der Sparkasse über Holcim, Krankenkassen und Versicherungen bis zu privaten Spenden in Form von Selbstgestricktem, so dass die „Geschenktüte“ immer gut gefüllt ist. „Das ist inzwischen so bekannt“, sagt Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke, „das Familien schon hier anfragen, wann die Mitarbeiter denn kommen.“ Die Frage kann nun wieder positiv beantwortet werden, denn für weitere 150 Besuche ist nun wieder ein Rucksack da.

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