10 Jahre AWO Residenz in Sehnde gefeiert

17. Juni 2015 @

Allein das Sommerfest der AWO-Residenz in Sehnde ist immer etwas besonderes und aus dem Leben in Sehnde nicht mehr wegzudenken. Regelmäßig wird es nicht nur von Angehörigen der Bewohner besucht. Doch dieses Jahr war der Feier am vergangenen Sonntag etwas ganz spezielles „vorgeschaltet“: Die Residenz feierte an diesem Tag zeitgleich ihr zehnjähriges Bestehen.

Maren Reisener (li.) und Bettina Gottscholl begrüßten rund 80 Gäste zum Jubiläum - Foto: JPH

Maren Reisener (li.) und Bettina Gottscholl begrüßten rund 80 Gäste zum Jubiläum – Foto: JPH

„87 600 Stunden Kompetenz, Mitfühlen, Lachen und Mitleiden“, so begann Maren Reisener, Leiterin der AWO Residenz in der Achardstraße in Sehnde ihre Begrüßung der zahlreichen Gäste am Sonntag. Ab Mittag hatte die Crew um Reisener, Pflegedienstleiterin Bettina Gottscholl und Wirtschaftsleiterin Elke Schellenberger etwa 80 Gäste in den Garten der Residenz gebeten, wo der „offizielle“ Teil der Feier anlässlich des Jubiläums stattfand. So waren die Landtagsabgeordnete und AWO-Stadtvorsitzende Dr. Silke Lesemann, der Sehnder Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke, die Ortsbürgermeisterin Regine Höft, die Fraktionsvorsitzenden Olaf Kruse (SPD) und Hartmut Völksen (CDU) ebenso in den Garten gekommen wie der evangelische Pfarrer Uwe Büttner und der Kontaktbeamte Polizeikommissar Stefan Flohr. Von der AWO waren zudem Geschäftsführer Dirk von der Osten, Klaus-Georg Schwarz, Jan Behnen, Einrichtungsleiter der City Park Residenz in Langenhagen, und die örtliche Vorsitzende Arle-Heide von Salzen und ihr Vorgänger Reiner Luck anwesend. Zudem war der Investor Friedhelm Clasen angereist, um bei der Feier dabeizusein.

Auch dem Heimbeirat dankte Reisener mit Unterstützung von Stephanie Schmidt (2.v.li.) für die gute Zusammenarbeit - Foto: JPH

Auch dem Heimbeirat dankte Reisener mit Unterstützung von Stephanie Schmidt (2.v.li.) für die gute Zusammenarbeit – Foto: JPH

Derzeit werden 115 Personen betreut in der Einrichtung, insgesamt waren es in den zehn Jahren 633 Menschen. Dazu kommen 32 seniorengerechte Wohneinheiten mit Betreuung in Kooperation mit dem Pflegedienst Sehnde von Sven Grabbe. „Pflegeheim – das kann nur trostlos und deprimierend sein“, so sprach Reisener von dem Bild, das viele Menschen von der Betreuung haben. „Doch dass es falsch ist, haben wir mit unsere Arbeit hier zeigen können“, stellte sie unter dem Applaus der Gäste fest. „Und wir haben noch viele Ideen, die auf ihre Realsierung warten. Denn wichtig ist es nicht, besser zu sein als alle anderen, sondern immer etwas besser zu sein als gestern.“ In seiner Ansprache zum Jubiläum erinnerte sich von der Osten dann an den ersten Spatenstich am 7. Juli 2004 und die Übergabe im Mai 2005. Und er begrüßte Jan Behnen und Jan Schwarz, den zweiten Leiter der Einrichtung, der 2010 die Führung an Maren Reisener abgegeben hatte.

Nach dem offiziellen Teil feierten die Gäste unter anderem mit der Swing Band Street Life aus Hannover - Foto: JPH

Nach dem offiziellen Teil feierten die Gäste unter anderem mit der Swing Band Street Life aus Hannover – Foto: JPH

In ihren Grußwort erinnerte sich Dr. Lesemann an ihr eintägiges Praktikum in der Residenz und betonte, dass es für Menschen eine einschneidende Entscheidung in ihrem Leben sei, sich in die Betreuung zu begeben. Dabei sei man in der AWO Residenz Sehnde sehr gut angekommen. Bürgermeister Lehrke fragte sich zunächst, ob es denn stimme mit dem zehnjährigen Jubiläum – und lobte die Residenz für ihre gelungene Integration in das Leben der Stadt – von der Kita bis zum Sommerfest. Neben dem Bürgermeister sprachen auch Klaus-Georg Schwarz, ehemaliger Geschäftsführer der AWO, Arle-Heide von Salzen und Friedhelm Clasen ein Grußwort. Die Sprecherin des Heimbeirates, Frau Schulz hob hervor, dass es sich in diesem Haus ausgezeichnet leben lasse.

Andrea Sträßer als Sprecherin der Mitarbeiter der Residenz zitierte zunächst einen Lehrsatz aus der Soziologie: „Es kommt nicht darauf an, wie alt man wird, sondern wie man alt wird.“ Denn die Mitarbeiters des Hauses werden vom Büro bis zur Haustechnik täglich neu und anders gefordert. „Aber gesunder Menschverstand hilft bei der Arbeit“, schloss sie unter dem Applaus des Residenz-Teams. „So ist ein Ort entstanden, wo viel gelacht und gelebt wird. Geburtstagskind, bleib wie Du bist – so mögen wir Dich und hierher kommen wir gerne zur Arbeit.“

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