Zu viele Schwächen: Niederlage in Wetzlar

10. September 2015 @

Die TSV Hannover-Burgdorf hat die Chance verpasst, das Punktekonto weiter aufzustocken. Bei der HSG Wetzlar unterlagen Die Recken am Ende verdient mit 31:28 (16:12). Insgesamt fanden die Niedersachsen in der Rittal-Arena nicht wie zuletzt zu ihrem Spiel und offenbarten am heutigen Abend zu viele Schwächen. Als bester Recken-Torschütze zeigte sich Kai Häfner mit acht Treffern. „Die HSG Wetzlar war über 60 Minuten die bessere Mannschaft und hat verdient gewonnen“, erkannte Geschäftsführer Benjamin Chatton an.

In Wetzlar war nichts zu holen - Logo: TSV Hannover-Burgdorf

In Wetzlar war nichts zu holen – Logo: TSV Hannover-Burgdorf

In der ersten Halbzeit schafften es Die Recken zu selten, die gewohnte Stabilität in die 6:0 Deckung zu bekommen. Die griffigen Gastgeber setzten die Niedersachsen immer wieder unter Druck und zeigten sich im Torabschluss äußerst kaltschnäuzig. Im Angriff lag die Verantwortung zu sehr auf den Schultern von Kai Häfner. Der Linkshänder markierte alleine fünf Treffer im ersten Spielabschnitt, aber die weiteren Recken-Akteure entwickelten bis zur Pause zu wenig Durchschlagskraft. „Wir haben heute nicht so kompakt gestanden, wie wir normalerweise können. Zudem haben wir zu viele Fehler im Gegenstoß produziert“, erklärte Benjamin Chatton.

Nach dem Seitenwechsel bot sich den Fans der Recken das gleiche Bild. Die Niedersachsen versuchten zwar, den Rückstand aufzuholen, doch die HSG Wetzlar hatte weiterhin die richtigen Antworten parat. Vor allem Rückraumspieler Joao Ferraz und Kreisläufer Jannik Kohlbacher stellten Die Recken vor erhebliche Probleme. Zudem erwischte HSG-Keeper Andreas Wolff einen starken Tag und machte zahlreiche gute Wurfchancen der Recken zunichte. „Wetzlar war uns heute im Direktvergleich auf fast allen Positionen überlegen“, lobte Chatton die Hausherren.

Spätestens beim 26:20 (49.) war die Entscheidung in der Rittal-Arena zu Gunsten der Hausherren gefallen. In den letzten Minuten bäumten sich Die Recken zwar noch einmal gegen die drohende Niederlage auf ohne den Erfolg der HSG Wetzlar allerdings ernsthaft zu gefährden. Am Ende setzten sich die Hausherren durch.

Weiter geht es für die Niedersachsen am kommenden Sonntag, wenn der verlustpunktfreie Spitzenreiter Rhein-Neckar Löwen seine Visitenkarte in der Swiss Life Hall abgeben wird.

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