Wetzlar spielt eine Super-Serie – kompliziertes Heimspiel erwartet

19. Dezember 2015 @

Die TSV Hannover-Burgdorf gastiert am Sonnabendabend zum letzten Mal im Kalenderjahr 2015 in der heimischen Swiss Life Hall. Da das Heimspiel am 27. Dezember gegen Balingen in der TUI Arena ausgetragen wird, dürfen Die Recken nur noch einmal in ihrem gewohnten Wohnzimmer antreten. Mit der HSG Wetzlar stellt sich dabei keine geringere als die Überraschungsmannschaft der Saison vor. „Wetzlar spielt bislang eine Super-Saison und steht völlig zurecht so weit oben in der Tabelle“, lobt Trainer Jens Bürkle die Mittelhessen.

Hektor ist wieder voll dabei, wenn es gegen die HSG Wetzlar geht - Foto: JPH

Hektor ist wieder voll dabei, wenn es gegen die HSG Wetzlar geht – Foto: JPH

Nach dem Sieg in Eisenach haben Die Recken unter der Woche mit einem ungewohnten Gefühl trainiert. „Zwei Siege am Stück waren uns bislang nicht gelungen. Trotzdem hat die Mannschaft einen sehr guten Eindruck gemacht. Es war die richtige Mischung aus Konzentration und Lockerheit“, verrät Bürkle. Im Hinspiel setzte es für Die Recken eine Niederlage, die laut Bürkle nachwirkte. „Daran hatten wir zu knabbern, die damalige Partie hat uns noch länger beschäftigt.“

Ob die Niedersachsen die richtigen Lehren aus der damaligen Begegnung gezogen haben, werden alle Beteiligten am Sonnabend wissen. „Wir müssen besser gegen den Portugiesen Joao Ferraz und Nationalspieler Jannik Kohlbacher verteidigen. Zudem brauchen wir im Angriff eine höhere Wurfquote, da sind wir im Hinspiel zu oft an Andreas Wolff gescheitert“, zählt Bürkle einige Faktoren auf.

Ähnliche Siegschlüssel sieht auch Kreisläufer Joakim Hykkerud: „Wir brauchen eine gute Abwehrleistung, viele Kontertore und einen effektiven Angriff. So wie wir es auch in Eisenach über 60 Minuten gemacht haben.“ Auf das Duell mit dem ehemaligen Recken-Torhüter Nikolai Weber freut sich Hykkerud ganz besonders, ohne die Bedeutung zu hoch hängen zu wollen. „Niko weiß was ich mache, und ich weiß was er macht. So einfach ist das. Mal sehen, wer sich am Ende durchsetzen wird.“

Der Kader der HSG Wetzlar verfügt über sehr viel Qualität. Mit Steffen Fäth (Rückraum links) und Andreas Wolff (Tor) stehen zwei weitere Nationalspieler im Kader von Bundestrainer Dagur Sigurdsson. Die Flügelzange mit Maximilian Holst (Linksaußen) und dem Franzosen Guillaume Joli (Rechtsaußen) kann sich ebenfalls sehenlassen. „Wetzlar ist ein Gegner mit richtig Format, aber es ist an der Zeit, dass wir auch mal ein Team aus den Top 5 bezwingen“, will Jens Bürkle die kleine Siegesserie auch weiterhin am Leben halten.

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