Trainer mit Dienstzeitende?

31. März 2016 @

SEHNDE-NEWS. Nach intensiven und konstruktiven Gesprächen in den vergangenen Wochen haben sich Hannover 96 und Chef-Trainer Thomas Schaaf einvernehmlich darauf geeinigt, im Abstiegsfall eine Zusammenarbeit in der 2. Liga nicht fortzusetzen. Das teilte der Verein heute in einer Pressemeldung mit.

Thomas Schaaf geht nicht mit in die zweite Liga - Foto: JPH

Thomas Schaaf geht nicht mit in die zweite Liga – Foto: JPH

„Wir sind gemeinsam mit Thomas Schaaf in die Analyse gegangen und sind zum Entschluss gekommen, dass wir bei einem nicht erfolgten Klassenerhalt den Vertrag nicht verlängern werden. Beide Parteien sind der Überzeugung, dass ein personeller Neuanfang auf der Trainerposition die beste Lösung ist“, erklärt 96-Geschäftsführer Sport Martin Bader, der den Trainer in der Winterpause für den Verein gewonnen hatte.

Thomas Schaaf bestätigt Baders Ausführungen laut Mitteilung: „Wir haben immer offen und professionell alle Möglichkeiten diskutiert und ich bin ebenfalls der Meinung, dass dies die richtige Lösung ist. Meine volle Konzentration liegt nun auf der Vorbereitung der Mannschaft auf die nächsten Spiele.“

Das Restprogramm für Hannover 96 umfasst noch solche Gegner wie Hertha BSC (auswärts – Tabellendritter/48 Punkte), Borussia Mönchengladbach (zuhause – 5/42), FC Schalke 04 (zuhause – 4/44) und Bayern München (auswärts – 1/69). Damit dürften 12 Punkte von den möglichen 21 wohl eher beim Gegner landen; somit bleiben für die Hannoveraner nur etwa 9 realistische Punkte übrig. Da der Abstand zum rettenden Relegationsplatz 10 Punkte beträgt und nicht damit zu rechnen ist, dass Hoffenheim oder Frankfurt durchgehend verlieren, kann wohl niemand ernsthaft damit rechnet, dass die „Roten“ noch den Klassenerhalt schaffen, auch wenn dies rechnerisch immer wieder betont wird. Das aber macht Thomas Schaaf leider wohl zu einem „Trainer mit Dienstzeitende“.

Der Restspielplan mit den Spielansetzungen steht hier zum Download bereit.

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