Spielplan, Neuzugänge und Veränderungen bei Hannover 96

1. Juli 2016 @

Der Spielplan für die zweite Liga, in der Hannover 96 in der nächsten Saison den Wiederaufstieg schaffen will, steht nun. Danach trifft die Mannschaft von der Leine auf dem Betzenberg nicht nur auf den 1. FC Kaiserslautern, einen möglichen Mitaspiranten für den Aufstieg 2017, sondern auch auf den Trainer Tayfun Korkut, der vor Michael Frontzeck die Roten trainierte – und mit dem der Niedergang begann. Korkut hat die Roten Teufel vor kurzem übernommen und ist dort nun Cheftrainer. Der Spielplan für die zweite Liga steht hier zum Download bereit.

Um Salif Sané wird noch pepokert - Foto: JPH

Um Salif Sané wird noch pepokert – Foto: JPH

Auch das Transfer-Gerüchte-Karussell dreht sich weiter. Während der Transfer von Salif Sané wohl nur noch eine Frage der Ablösesumme sein dürfte und nun der 1. FC Köln am Zug ist, sein Angebot von 3,5 Millionen Euro Ablöse zu steigern, ist es zwischen André Hoffmann und dem HSV sehr still geworden. Zumal Hoffmann jetzt verletzt ist, was die Hanseaten wohl etwas abschrecken dürfte.

Ein heißes Thema dagegen ist Niklas Füllkrug vom 1. FC Nürnberg, in der kommenden Saison Liga- und Aufstiegskonkurrent. Mit Füllkrug ist sich der Verein von Martin Bader wohl einig, aber die Nürnberger Führung scheint noch zu mauern – vielleicht auch, weil man in Franken mit dem ehemaligen Manager noch eine Rechnung offen hat?  Das „Thema Füllkrug“ scheint ebenso eine Dauernummer zu werden, wie die Abgabe von Sané nach Köln. So will Bader wohl laut sportal.de 1,5 Millionen Euro nach Nürnberg überweisen, die aber verlangen wohl zwei Millionen plus Bonuszahlungen. Nur eines scheint sicher laut sportal.de: Füllkrug will nicht mehr in Nürnberg spielen.

Neuerdings steht auch ein weiterer Name als Zugang im Raum. Laut Fussballtransfer.com/Neue Presse verhandelt Hannover 96  mit dem Venezolaner Christian Santos vom NEC Nijmegen, einem 28-jährigen Stürmer der in der Eredivisie von Holland 18 Tore erzielte. Er käme wahrscheinlich ablösefrei, da sein Vertrag in Holland wohl nicht verlängert werden wird. Der in Bielefeld geborene und aufgewachsene Stürmer spricht fließend deutsch und hat bei Arminia Bielefeld seine Karriere begonnen.

Leon Andreasen wird wohl nicht bleiben können - Foto: JPH

Leon Andreasen wird wohl nicht bleiben können – Foto: JPH

Gehen soll laut „Bild“ dagegen wohl Leon Andreasen. Ihm hat der Sportdirektor einen Vertrag angeboten, wenn er denn wieder einsetzbar wäre. Andreasen ist derzeit auf Reha in Dänemark. Seitdem hat sich laut „Bild“  nichts mehr getan und Cheftrainer Daniel Stendel plant demnach ohne ihn.

Auf der Wunschliste in der Türkei steht bei den drei großen Klubs, Galatasaray, Fenerbace und Besiktas, nun auch der türkische U21-Nationalspieler Kenan Karaman. Das hat Hannover 96 der „Bildzeitung“ zufolge zwar abgeschmettert, aber auch auf den Einkaufslisten von Bundesligaklubs taucht der Hannoveraner nun auf. Der will in Deutschland bleiben, hat aber bei den Roten nur noch einen Vertrag bis zum Sommer 2017 – und könnte dann ablösefrei wechseln. Da wird sich Bader etwa einfallen lassen müssen.

Abgehakt ist inzwischen die Verpflichtung von Stürmer Pascal Testroet (25) von Dynamo Dresden. Der hat nach Gesprächen mit Hannover 96 seinen Vertrag an der Elbe verlängert und wird dementsprechend nicht wechseln.

Geschäftsführer Sport, Martin Bader, spricht nun auch vom "Wiederaufstieg" - Foto: JPH/Archiv

Geschäftsführer Sport, Martin Bader, spricht nun auch vom „Wiederaufstieg“ – Foto: JPH/Archiv

Auch „sportpolitisch“ hat man in der Klub-Führung von Hannover 96 etwas verändert. War noch in der Pressekonferenz am 20. Juni in der HDI Arena vom Geschäftsführer Sport und Cheftrainer vorsichtig von einer Mission die Rede, ist das Ziel „Wiederaufstieg“ laut Fußball-news.de nach den Vorbereitungsspielen von Martin Bader jetzt auch offiziell ausgegeben worden mit den Worten, es sei nur dann eine erfolgreiche Saison gewesen, wenn der Wiederaufsteg geschafft sei. Dazu müssen die Einkäufe für die Mannschaft, anders als im Wintertransfer, ordentlich einschlagen – und die etwa vier ernsthaften Mitbewerber für den Aufstieg aus dem Feld geschlagen werden.

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