Sie wollen etwas mitnehmen: Die Recken reisen nach Lemgo

31. Oktober 2015 @

Zeit zum Ausruhen bleibt der TSV Hannover-Burgdorf momentan nicht. Nach der Pokalniederlage unter der Woche gegen die MT Melsungen müssen die Schützlinge von Trainer Jens Bürkle bereits am Sonntagabend beim TBV Lemgo ran. Ein großes Problem ist das aus Sicht von Torhüter Martin Ziemer nicht. „Es ist schön, wenn man nach einer Niederlage direkt wieder eine Aufgabe vor sich hat, denn man möchte das letzte Negativerlebnis so schnell wie möglich korrigieren.“

Martin Ziemer fährt mit einem guten gefühl nach Lemgo - Foto: JPH/Archiv

Martin Ziemer fährt mit einem guten gefühl nach Lemgo – Foto: JPH/Archiv

Umso wichtiger ist es aus Sicht von Jens Bürkle die letzte Chance auf Punkte vor der Länderspielpause zu nutzen. „Das Ergebnis aus Lemgo nehmen wir in die spielfreie Woche mit, daher kann der Rucksack ruhig schön leicht sein“, hofft der 35-Jährige auf einen erfolgreichen Auftritt seiner Mannschaft im Lipperland.

Das die Aufgabe alles andere als einfach ist, ist dem Recken-Trainer bewusst. „Der TBV Lemgo ist bislang sehr heimstark. Angetrieben von den eigenen Fans sind sie zu guten bis sehr guten Leistungen fähig.“ Wenn man sich die bisherigen Ergebnisse der Ostwestfalen ansieht, wird die Aussage von Jens Bürkle bestätigt. Der TBV holte alle sieben Punkte in der heimischen Lipperlandhalle, während die Schützlinge von Trainer Florian Kehrmann auswärts bislang noch gänzlich ohne Punktgewinn dastehen.

Nicht nur die Heimstärke der Ostwestfalen, sondern auch die eigene Personalsituation treiben Bürkle momentan einige Sorgenfalten auf die Stirn. Mit Torge Johannsen, Morten Olsen, Erik Schmidt und Lars Lehnhoff wird der Recken-Trainer in jedem Fall auf vier Stammspieler verzichten müssen. Zudem ist ein Einsatz von Sven-Sören Christophersen (Pferdekuss im Spiel gegen Melsungen) sehr fraglich.

Mit einem Erfolg im Lipperland würden Die Recken ihre Ausgangssituation in der Tabelle der DKB Handball-Bundesliga nicht nur weiter verbessern, die benötigte Zeit zum Ausruhen würde Martin Ziemer und Co. in der kommenden Woche dann auch mit Sicherheit viel besser gefallen.

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