Schalke muss gewinnen – 96 fühlt sich gestärkt

4. Dezember 2015 @

Heute werden die Roten gegen die Knappen auf Schalke antreten und die Hannoveraner werden dabei die Rolle des Außenseiters besetzen. Das hat Cheftrainer Michael Frontzeck am Mittwoch so bestätigt – aber mit einem wesentlichen Zusatz: Nun zeichnet sich eine Entwicklung bei der Mannschaft ab. Und das soll gegen Schalke anhalten, um vielleicht von dort etwas mitzubringen.

Mit guter Nachricht beginnt die Anreise der Mannschaft nach Gelsenkirchen: Ron-Robert Zieler ist wieder fit und kann auflaufen, ausfallen wird dagegen Hiroki Sakai. Ansonsten scheint Frontzeck nach rund vier Monaten nun seine Lieblingsformation gefunden zu haben, denn er bestätigte auch, dass die beiden „Neuentdeckungen“ Karaman und Bech wieder auf den Flügeln tätig sein könnten, Sobiech in der Mitte steht und das Mittelfeld von Andreasen oder Gülselam besetzt werden könnte – neben Sane, versteht sich. Dazu natürlich Albornoz, Schulz, Marcelo und Sorg in der Abwehr. Sollte Zieler durch irgendeinen gesundheitlichen „Rückfall“ doch noch Ausscheiden aus der Startelf, wäre Tschauder der bestätigte Ersatz.

Sieht sich zwar als Außenseiter, hofft aber trotzdem auf ein "Mitbringsel" aus Gelsenkirchen: Michael Frontzeck - Foto: JPH

Sieht sich zwar als Außenseiter, hofft aber trotzdem auf ein „Mitbringsel“ aus Gelsenkirchen: Michael Frontzeck – Foto: JPH

Doch die Schalker können mit der Rückkehr von Geis punkten und ihre schnellen Stürmer Eric Maxim Choupo-Moting, Claas-Jan Huntelaar, Leroy Sané und Franco Di Santo werden die hannoversche Abwehr vor zahlreiche Probleme stellen. Genau deshalb sieht Frontzeck sein Team auch noch, trotz der Leistungssteigerung von Mönchengladbach und gegen Ingolstadt, als Außenseiter. Aber vielleicht ergeben sich ja Möglichkeiten für die Gäste, weil die Schalker punkten müssen, um oben dran zu bleiben. „Es wird ein völlig anderes Spiel werden als gegen Ingolstadt“, sagt Frontzeck dazu. „Schalke hat einen hochdotierten Kader mit exzellenter Offensive. Dagegen müssen wir müssen wir wieder eine gute Leistung auf dem Platz bringen, das ist die Kernaufgabe.“

Auch von der Statistik wird Frontzeck unterstützt. Immer wenn Schalke ein Freitagsspiel unter Flutlicht bestritt, gab es für die Gäste wenig zu holen, weil die Hausherren seit Anfang 2013 kein Gegentor mehr kassierten. Aber der letzte Gegner, der freitags traf, hieß Hannover 96. Damals ging das Spiel zwar auch mit 5:4 verloren für die Roten, doch vier Tore sind eine deutliche Hausnummer. Genau deshalb und wegen der psychologischen Stärkung durch den Ingolstadt-Sieg warnt Schalke-Trainer Andre Breitenreiter seine Mannschaft vor den Hannoveraner, die aus acht Chancen gegen Ingolstadt vier Tore machten.

Rund 1500 Fans sind live auf Schalke mit dabei, ebenso wie die komplette 96-Geschäftsstelle, die dorthin einen Ausflug mit Weihnachtsfeier macht. Hoffentlich wird es eine sehr lustige!

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