Nürnberg soll es richten – oder der Fall droht

22. Oktober 2016 @

Morgen geht es für die Mannschaft von Hannover 96 gegen den 1. FC Nürnberg – gerade mit drei Siegen in Folge wiedererstarkt. Hannover 96 dagegen hat sich aus der Fremde bei Union Berlin mit einer Niederlage zurückgemeldet – und den Stammtorwart als Verletzten zu melden. Also nicht die beste Ausgangsbasis für die Truppe von Cheftrainer Daniel Stendel, um aus Franken drei Punkte an die Leine zu legen.

Saß Salif Sané in Berlin noch auf der Bank, kann Stendel wohl auf ihn nicht verzichten. So drehte sich auch die wesentliche Frage um die Mannschaftsaufstellung im Gespräch mit der Trainer am Freitag in der Pressekonferenz. Wird Sané spielen? Wer bleibt dafür auf der Bank? Wo wird Sané eingesetzt? Darauf gab der Trainer jedoch nur leicht kryptische Antworten, die aber die orakelerfahrenen Zuhörer richtig zu deuten im Stande sind. Danach dürfte Sané von Anfang an auf dem Platz stehen, in der Innenverteidigung, wohl mit Strandberg zusammen.

Trainer Daniel Stendel fährt zuversichtlich nach Nürnberg - Foto: JPH

Trainer Daniel Stendel fährt zuversichtlich nach Nürnberg – Foto: JPH

Und vielleicht kommt auch Sebastian Maier wieder – für Iver Fossum. Allerdings hält auf den der Trainer große Stücke. Doch gegen die „Eisernen“ in Berlin wurde er ausgewechselt – und bekommt möglicherweise nun eine Ruhepause. Falls Anton in der Mannschaft bleibt, dürfte er ins Mittelfeld rücken – und dann müsste dort jemand weichen. Da zu vermuten ist, dass Stendel den Kapitän nicht draußen lassen wird, bleibt nur Marvin Bakalorz, der sich in den letzten zwei Spielen gut präsentiert hatte.

Für den Sturm könnte Martin Harnik auf der Bank Platz nehmen, wenn er den letzten Test übersteht. Ob Kenan Karaman oder Artur Sobiech dabei sein werden, ist offen. Sicher ist dagegen eine Position: Im Tor steht Samuel Sahin-Radlinger, der für den verletzten Philipp Tschauner ins Team kommt.

Am Freitag bestätigte der Trainer auch, dass man nach der Niederlage in Berlin trotzdem mutig auftreten und nach vorn verteidigen will. Die Mannschaft sei sich der Aufgabe bewusst, treffe aber auf einen Gegner, der hochmotiviert durch die letzten Erfolge sein dürfte. Trotz der Niederlage aber sieht der Trainer keine Leistungsschwankungen und will seinem Team keine Vorwürfe machen. „Wir müssen in Nürnberg unsere Power umsetzen und die Räume besser gestalten“, so das Fazit der Niederlage.

Ob das Konzept aufgeht, wollen rund 1000 Fans live miterleben – Karten für Kurzentschlossene sind also noch verfügbar. Wer nicht nach Franken fahren will, kann das Spiel auch live verfolgen ab 13 Uhr in der Arena in Sehnde beispielweise.

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