Neuer Cheftrainer bei Hannover 96: Thomas Schaaf

29. Dezember 2015 @

Hannover 96 hat heute Thomas Schaaf als neuen Cheftrainer verpflichtet. Der 54 Jahre alte Fußballlehrer erhält einen Vertrag bis 30. Juni 2017. Das ist für Fußballfans die beste Nachricht seit der Entdeckung des Weihnachtsmannes. Allerdings gilt der Vertrag nur für die erste Bundesliga.

Thomas Schaaf wird demnächst regelmäßig in der Pressekonferenz bei Hannover 96 sein - Foto: JPH/Archiv

Thomas Schaaf wird demnächst regelmäßig in der Pressekonferenz bei Hannover 96 sein – Foto: JPH/Archiv

Mit Thomas Schaaf ist ein Trainer nach Hannover gekommen, der nicht nur in die norddeutsche Mentalität passt, sondern der auch für Aufbau, Kontinuität und Erfahrung steht. Er hat auch mit „charakterlich problematischen“ Spielern keine Schwierigkeiten, kann Mannschaften aufbauen und zu guten Leistungen führen.

„Ich habe in den Gesprächen von den ersten Minuten an gespürt, dass Thomas sich mit dieser Aufgabe vollumfänglich identifizieren kann“, erklärt Martin Bader, Geschäftsführer Sport bei Hannover 96. „Seine Vita und seine Erfahrung sprechen für sich. Er hat jahrzehntelang erfolgreich in der Bundesliga gearbeitet.“

Auch Schaaf, der rund vierzehn Jahre bei Werder Bremen gute Arbeit geleistet hat, identifiziert sich mit der Aufgabe: „Ich habe in den letzten Tagen gute Gespräche mit den Verantwortlichen von Hannover 96 geführt. Die Schwere der Aufgabe ist mir bewusst. Nichtdestotrotz freue ich mich auf die große Herausforderung, gemeinsam mit der Mannschaft den Klassenerhalt zu erreichen.“

Geschäftsführer Sport, Martin Bader muss mit dem neuen Cheftrainer nun die Mannschaft verstärken- Foto: JPH/Archiv

Geschäftsführer Sport, Martin Bader muss mit dem neuen Cheftrainer nun die Mannschaft verstärken- Foto: JPH/Archiv

Thomas Schaaf kann mit dem SV Werder Bremen als Spieler und Trainer auf große Erfolge zurückblicken. 2004 feierte er dort als Cheftrainer die Deutsche Meisterschaft, gleich dreimal (1999, 2004, 2009) gewann er mit den Bremern den DFB-Pokal sowie einmal den DFL-Ligapokal (2006). Nachdem Schaaf 2013 seine Aufgabe bei den Hansestädtern beendet hatte, führte er Eintracht Frankfurt In der Saison 2014/2015 auf Rang 9, bevor er dort im Mai 2015 zurücktrat – „wegen unzureichender Rückendeckung von Teilen des Aufsichtsrats“, so hieß es damals.

Jetzt kommt es darauf an, dass der neue Cheftrainer sich mit dem Geschäftsführer Sport Martin Bader für die richtigen Verstärkungen auf den erforderlichen Positionen entscheidet und der Verein die dafür erforderlichen Gelder bereitstellt und nicht gleich wieder anfängt, nun nach gelungener Trainersuche das Einkaufsbudget zu kürzen.

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