MTV-Ultra-Läufer Helmut Voigt bewältigt den „Hermannstrail“

22. März 2016 @

SEHNDE-NEWS. Nachdem Helmut Voigt, Ultra-Läufer der MTV Rethmar, sich von seinem letzten Start auf den Brocken (SN berichteten) Mitte Februar wieder erholt hatte, wagte er sich am vergangenen Wochenende erneut an einen „Ultra“. Dieses Mal ging es quer durch den Teutoburger Wald von Niedersachsen nach Nordrhein-Westfalen. Die Laufstrecke führte von Bad Iburg über Bielefeld bis zum Hermannsdenkmal und betrug erneut 80 Kilometer. Als Laufzeit waren maximal zwölf Stunden vorgegeben. Die Laufstrecke hatte es in sich, denn die Steigungen betrugen in Summe 2154 Höhenmeter und die Gefälle in Summe weitere 1920 Höhenmeter.

Die Laufstrecke ging aus Niedersachsen nach Nordrhein-Westfalen – Foto: MTV Rethmar

Die Laufstrecke ging aus Niedersachsen nach Nordrhein-Westfalen – Foto: MTV Rethmar

Dieser „Hermannstrail“, der „Laufsohle-Ultra 2016“, ist ein privat organisierter Trainingslauf und ging am vergangenen Sonnabend in seine 5. Runde. Ureigenstes Ziel, und deshalb im Vordergrund dieses Laufes, steht der Spaß und die Freude am Laufen selbst und das persönliche Bestreben aller Teilnehmer, nebenbei noch etwas Sinnvolles und Gutes zu tun.

Denn alle Läufer, Wanderer sowie freiwilligen Spender der „Laufsohle“-Veranstaltungen unterstützen dabei aktiv mit ihrer Spende ein Förderprojekt, eine Schule in Kathmandu/Nepal im Himalaya-Gebirge. Diese Schule arbeitet nach der Montessori-Methode und wird nur von Spenden und privaten Sponsoren finanziert. Kinder bedürftiger Familien im Alter von drei bis sechs Jahren erhalten hier eine qualitativ hochwertige Ausbildung. Damit wird ihre ganzheitliche Entwicklung gefördert – und das frei von einer ideologischen Weltanschauung.

Auch in diesem Jahr wgab es keine Neuerungen, denn das „alte“ System hat sich schon vier Mal gut bewährt. Die Läufer wurden wieder mit dem Bus zum Start und anschließend zurück nach Verl gebracht. Frühes Aufstehen war also an diesem Sonnabend angesagt, der Treffpunkt im Städtchen Verl war auf 3.30 Uhr festgelegt. Um 3.50 Uhr fuhr dann der Bus zum Startpunkt nach Bad Iburg, wo wiederum um genau 5 Uhr der Startschuss fiel.

Viel trinken war unterwegs angesagt, damit man durchhielt – Foto: MTV Rethmar

Viel trinken war unterwegs angesagt, damit man durchhielt – Foto: MTV Rethmar

Nach 23,1 Kilometern, in Borgholzhausen, befand sich die erste Verpflegungsstation. Hier stärkten sich die Läufer mit Brötchen, Kaffee, Tee, Müsliriegel und Wasser. Dann ging es weiter, bergauf und bergab, über mehr als 30 Kilometer bis zum nächsten Verpflegungspunkt, der sich in Lämershagen bei Kilometer 56 befand. Neben der üblichen Läuferverpflegung gab es jetzt auch eine warme vegetarische Suppe und Wiener Würstchen.

Frisch gestärkt und frohen Mutes ging es für MTV-Läufer Helmut weiter auf die letzten 24 Kilometer bis zum Zielpunkt, dem Hermannsdenkmal. Nach genau 12:10:45 Stunden hatte Voigt dann endlich das Ziel erreicht. Im dortigen Restaurant erwartete die Läufer ein kalt-warmes Buffet mit vielen Leckereien, um die Energiereserven wieder aufzufüllen. Anschließend ging es mit dem Bus zurück zum Startpunkt nach Verl. Obwohl die Laufstrecke um 2,62 Kilometer länger war als ursprünglich vorgesehen, konnte Voigt die vorgegebene Laufzeit von zwölf Stunden sogar locken unterbieten.

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