Mit Intelligenz und Leidenschaft in Berlin überraschen

17. Oktober 2015 @

Bei der TSV Hannover-Burgdorf geht der Blick nach der Niederlage gegen Leipzig seit Mitte der Woche wieder nach vorne. Am Sonntag treten die Schützlinge von Trainer Jens Bürkle, der unter der Woche seinen 35. Geburtstag feierte, bei den Füchsen Berlin an. Der Hauptstadtklub ist sehr gut in die Saison gestartet und steht auf dem sechsten Tabellenplatz. „Die Füchse spielen momentan sehr stabil. Der Gewinn der Klub-WM hat ihnen sehr viel Selbstvertrauen gegeben und macht sie zu einem sehr schwer zu bespielenden Gegner“, hat Bürkle großen Respekt vor der Aufgabe am Sonntagnachmittag.

Sven-Sören Christophersen möchte in Berlin punkten - Foto: TSV Hannover-Burgdorf/Archiv

Sven-Sören Christophersen möchte in Berlin punkten – Foto: TSV Hannover-Burgdorf/Archiv

Ein ganz anderen Auftritt als gegen Leipzig wird nötig sein, wenn Die Recken im Fuchsbau um Punkte mitspielen wollen. „Die Füchse haben den sportlichen Umbruch sehr schnell vollzogen. Sie spielen momentan ziemlich konstant und sind auf allen Positionen gefährlich“, nennt Sven-Sören Christophersen einige Stärken der Berliner.

Für Trainer Jens Bürkle ist klar, „dass wir im Angriff sehr intelligent und abgeklärt agieren müssen. In der Abwehr liegt der Schwerpunkt auf der Detailarbeit, insbesondere gegen das starke Rückraumtrio Petar Nenadic, Drago Vukovic und Fabian Wiede.“

Dem stimmt Christophersen zu. „Die Füchse haben momentan einen Lauf und sind auf allen Positionen gefährlich. Selbst bei schlechten Spielen wie zuletzt in Magdeburg nehmen sie noch einen Punkt mit. Wir müssen hochkonzentriert zu Werke gehen und dürfen uns keine längere Schwächephase erlauben.“

Der Rückraumspieler ist nach seiner Hüftoperation zum Ende der letzten Spielzeit noch nicht wieder bei 100 Prozent. „Mir fehlen schon noch Wiederholungszahlen und auch Zeit, da ich große Teile in der Vorbereitung nicht mit der Mannschaft trainieren konnte und so die Abläufe, besonders mit unseren Neuzugängen, noch nicht perfekt harmonieren“, beschreibt Christophersen.

Zunächst will Christophersen an alter Wirkungsstätte erneut für eine Überraschung wie beim 29:28 Erfolg aus der Vorsaison sorgen. Das Negativerlebnis gegen Leipzig soll nach Möglichkeit mit einem emotionalen Höhepunkt beantwortet werden.

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