Mandela-Team im Mini-Turnier gegen Klinikum Wahrendorff

28. Januar 2016 @

SEHNDE-NEWS. Zu einem kurzfristig angesetzten Mini-Turnier zwischen den Mannschaften des Mandela-Teams vom SV Lehrte 06 und der Sporttherapie des Klinikums Wahrendorff ist es am Dienstagabend in der Soccer Halle in Lehrte gekommen. Beide Teams traten mit jeweils zwei „Hallenteams“ gegeneinander an – und hatten viel Spaß dabei.

Heftig umkämpft war jeder Ball, denn jede Mannschaft wollte das Turnier gewinnen - Foto: JPH

Heftig umkämpft war jeder Ball, denn jede Mannschaft wollte das Turnier gewinnen – Foto: JPH

Das Turnier war zwischen den beiden Teams auf Initiative von Patrick Fuller, Organisator vom Mandela-Team und Carsten Linke von der Sporttherapie des Klinikums Wahrendorff vereinbart worden. Beide Mannschaften waren mit jeweils etwa 12 Spielern in der Halle und traten da mit jeweils zwei Mannschaften zu fünf Spielern zuzüglich Wechselkräften gegeneiander an. Dabei spielte jeder gegen jeden, so dass am Ende jede Mannschaft mindestens drei Spiele absolviert hatte. Eine Partie dauerte jeweils zehn Minuten, das ganze Turnier etwa eineinhalb Stunden.

„Wir befinden uns mit unser Wiedereingliederungshilfe gerade in der Vorbereitung für ein Turnier in Bad Nenndorf am 6. Februar“, sagte Linke. „Da kommt uns dieses Turnier in der Vorbereitung entgegen. So sind wir gut gerüstet.“ Seine Mannschaften bestehen aus jungen Männer und Frauen, ohne dass es dabei Akzeptanzprobleme gibt.

Auch Frauen verstärkten das Team des Klinikums - Foto: JPH

Auch Frauen verstärkten das Team des Klinikums – Foto: JPH

Das Mandela-Team unter der Führung von Patrick Fuller, der die Betreuung von Dirk Evert übernommen hat, und seinem Co-Trainer Abdelkader Mekhelfi befindet sich gerade in der Saisonvorbereitung. So trat die Herrenmannschaft, die seit etwa acht Monaten besteht und in der vierten Kreisklasse spielt, direkt aus der Winterpause in der Halle an. „Obwohl der Spielbetrieb erst Anfang März losgeht, hilft uns das Turnier in der Vorbereitung darauf“, so Fuller. Die Verständigung in seinem aus Asylbewerbern und Flüchtlingen bestehendem Team erfolgt über Mekhelfi in drei Sprachen, Arabisch, Französisch. Kurdisch und natürlich auch Deutsch. „Wir planen derzeit den Aufbau einer A-Jugend“, so Fuller, „und später sogar einer B-Jugend.“ Dann müssen die Teams wieder aufs Spielfeld, schließlich wird hier ein Turnier gespielt….

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