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24. November 2017 @

Zu einem Besuch war die Führung der Mannschaft von Hannover 96 mit Manager Horst Heldt, Trainer André Breitenreiter und Sturmspitze Martin Harnik am Donnerstag ins VW-Nutzfahrzeuge Werk nach Hannover Stöcken gekommen, um sich dort zunächst über die  Produktion zu informieren und dann den Journalisten der Medien und des VW-Magazins Rede und Antwort zu stehen. Im Anschluss an die Pressekonferenz gab es dann noch für die Mitarbeiter des Werkes im Sektor 22 die Chance, Autogramme der drei zu bekommen.

Martin Harnik, André Breitenreiter und Horst Heldt ((vo.v.li.) lassen sich von „Gästeführer“ Hitzmann (re.) den Pressvorgang erklären – Foto: JPH

Hauptthema war trotz den interessanten Werksbesuches im Karosseriebau und der Montage das anstehende Spiel heute Abend gegen den Mitaufsteiger und Tabellennachbarn VfB Stuttgart. Dabei ist es von besonderem Reiz, dass sowohl Manager Horst Heldt dort sieben Jahre wirkte und 2007 Deutscher Meister wurde wie auch Martin Harnik als Spieler bei den Schwaben sechs Jahre Tore schoss. Beide bestätigten jedoch, während des Spiels keine Sentimentalitäten aufkommen zu lassen.

Als Hiobsbotschaft verkündete Trainer Breitenreiter gleich zu Anfang, dass sich Jonathas beim Training auf der oberen Anlage am Stadion schwerer an der Sehnde im Oberschenkel verletzt habe und dem Team bis Anfang 2018 nicht mehr zur Verfügung stehen werde. Andererseits sind alle anderen ausgefallen Spieler wieder zurück und können eingesetzt werden. So ist Philipp Tschauner wieder im Tor, Anton, Bebou und Korb sind dabei und Ostrzolek steht auch zur Verfügung, um den in Bremen schwachen Albornoz möglicherweise zu ersetzen. Stuttgarts Coach Hannes Wolf muss auf sicher auf Chadrac Akolo und Daniel Ginczek verzichten und kann wohl auch Marcin Kaminski, Anastasios Donis und Dzenis Burnic nicht einsetzen.

Horst Heldt, Andre Breitenreiter und Martin Harnik sprachen über das Spiel – Foto: JPH

Vorteilhaft könnte sich für die Gastgeber auswirken, dass die Gäste bislang noch kein Auswärtsspiel gewonnen haben – „und wir hoffen, dass das auch in Hannover so bleibt“, sagte Breitenreiter. Das wäre nach dem schwachen Spiel in Bremen auch für das Team wichtig, denn als direkter Tabellennachbar könnte Stuttgart damit auf Distanz gehalten werden und die Mannschaft der Roten wieder ihr Selbstbewusstsein stärken. Immerhin schoss Hannover bislang 78 Tore gegen die Schwaben – nur gegen den HSV waren es mehr – und gewann gegen keinen Gegner mehr als gegen die Stuttgarter. Allerdings kommen die Stuttgarter mit einem 2:1 Heimsieg gegen Dortmund in die HDI Arena und dürften sich auch etwas an der Leine ausrechnen.

„Wir kommen mit großem Willen und Engagement zum Spiel“, so Breitenreiter über sein Team, „und erwarten eine spannende Partie.“ Allerdings wird für ihn auch die Welt nicht schwarz, wenn er an das 0:4 von Bremen denkt, denn „Köln, Freiburg, Hamburg und andere haben da ganz andere Sorgen als wir.“ Unabhängig davon aber betont er auch, dass man unbedingt den nächsten Dreier einfahren wolle.

Heute Abend werden 43 000 Zuschauer erwartet, so dass für Kurzentschlossene noch Karten für das Spiel um 20.30 Uhr an den Kassen verfügbar sind.

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