Leistungssteigerung in Magdeburg reichte nicht aus

26. November 2015 @

Nach der hohen Niederlage in Flensburg hatte sich die TSV Hannover-Burgdorf eine deutliche Leistungssteigerung für die Partie beim SC Magdeburg vorgenommen. Dieses Vorhaben setzten Die Recken in die Tat um, allerdings blieben die Schützlinge von Trainer Jens Bürkle auch im siebten Anlauf in der Bördestadt ohne Punktgewinn und mussten am Ende eine knappe 30:28 Niederlage einstecken. „Der SCM war heute der verdiente Sieger“, urteilte Geschäftsführer Benjamin Chatton nach der Partie.

Geschäftsführer Benjamin Chatton sah seine Mannschaft nah an den zwei Punkten dran - Foto: JPH/Archiv

Geschäftsführer Benjamin Chatton sah seine Mannschaft nah an den zwei Punkten dran – Foto: JPH/Archiv

Im Gegensatz zum Duell in Flensburg starteten Die Recken in der mit knapp 6000 Zuschauern gefüllten GETEC-Arena verheißungsvoll in die Begegnung. Nach einer Viertelstunde führten die Niedersachsen, bei denen Spielmacher Morten Olsen nach längerer Verletzungspause sein Comeback feierte, mit 6:4.

Vor allem in der Abwehr mit einem gut aufgelegten Martin Ziemer dahinter standen Mait Patrail, Erik Schmidt und Co. sehr stabil – im Angriff taten sich Die Recken hingegen schwer damit, eine Lücke im Magdeburger Abwehrverbund zu finden und den starken Torhüter Dario Quenstedt zu überwinden. Bis zur Pause entwickelte sich fortan ein Duell auf Augenhöhe, in dem die Gastgeber einen knappen 12:11 Vorsprung mit in die Kabine nahmen.

Nach der Halbzeit wurden die Deckungsreihen beider Teams etwas löchriger. In der 39. Spielminute schafften es die Hausherren erstmalig, sich mit 17:14 einen etwas größeren Vorsprung zu erarbeiten. Doch von diesem Rückstand erholten sich Die Recken schnell. Angetrieben vom sehr starken zehnfachen Torschützen Sven-Sören Christophersen war die Begegnung eine Viertelstunde vor Schluss beim 19:19 wieder ausgeglichen.

Martin Ziemer war ein guter Rückhalt seiner Mannschaft - Foto: JPH/Archiv

Martin Ziemer war ein guter Rückhalt seiner Mannschaft – Foto: JPH/Archiv

In dieser Phase verpassten es die Niedersachsen aber, sich eine bessere Ausgangslage für die Schlussminuten zu erarbeiten. Nach dem 20:20 durch Kai Häfner blieben Die Recken vier Minuten ohne eigenen Torerfolg. Diese Zeit nutzte der SCM, um sich zum vorentscheidenden Zwischensprint mit 24:20 (50.) abzusetzen. Diesem Rückschlag liefen Christophersen und Co. bis zum Schlusspfiff hinterher und mussten am Ende in eine 30:28 Niederlage einpacken. „Es ist positiv, dass wir heute eine Siegchance hatten. Aber momentan fühlt es sich nicht so an“, trauerte Benjamin Chatton den möglichen und wichtigen zwei Pluspunkten hinterher.

Bis zum Heimspiel gegen den TuS N-Lübbecke haben Die Recken jetzt neun Tage Zeit, um die positive Entwicklung weiter voranzutreiben. Eventuell kann mit Lars Lehnhoff dann auch ein weiterer Spieler von der Verletztenliste sein Comeback feiern.

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