Lehrter SV ist attraktiver Partner in Sachen Berufsorientierung

22. August 2017 @

Dass es sich in Lehrtes größtem Sportverein mit seinen sage und schreibe 20 Sparten trefflich Sport treiben lässt, das sollte sich mittlerweile zu fast jedem herumgesprochen haben. Dass der LSV aber auch ganz weit vorne ist, wenn es darum geht, jungen sportaffinen Menschen eine berufliche Orientierung oder Ausbildung angedeihen zu lassen – das ist bisher leider ein wenig untergegangen, so scheint es.

Die fünf Bundesfreiwilligendienstler Julian Agius, Nico Schlehuber, Lukas Hallmann, Yannick Zimmer, Sarah Czernek und Charlotte Martin, dazu die Auszubildende Kira Neumann sowie Tim Grotjahn, der ein duales Studium absolviert – Foto: S. Köhler

Mit Julian Agius, Nico Schlehuber, Lukas Hallmann, Yannick Zimmer, Sarah Czernek und Charlotte Martin vertieft nicht  nur ein, sondern gleich fünf Bundesfreiwilligendienstler (BfDler) ihre persönlichen und sozialen Kompetenzen für ein Jahr lang beim LSV. Einen sechsten BfDler teilt sich der LSV mit dem SV 06 Lehrte und einem Verein in Höver. Die Altersspanne der Mitarbeiter reicht von 16 bis 20 Jahren. Dazu gibt es seit dem 1. August mit Kira Neumann eine Auszubildende zur Sport- und Fitnesskauffrau, Tim Grotjahn  macht eine Art duale Ausbildung im LSV-Sportpark über das ISTStudieninstitut. Damit sich alle LSV-Neulinge mit den umfangreichen Strukturen, Räumlichkeiten und Aufgaben im Verein vertraut machen konnten, gab es Anfang August eine komplette Einführungswoche.

Abiturientin Sarah beispielsweise kannte den LSV bereits vor der Suche nach einer BfD-Stelle, weil sie selber Basketball spielt. Und hat sich beim LSV beworben, „weil ich Spaß an Kindern habe und meinen beruflichen Horizont erweitern möchte“. Julian strebt später eine Ausbildung als Sport- und Gesundheitskaufmann an, und Kira gefällt die Verbindung aus kaufmännischer Arbeit und Sport/Betreuung beim LSV super. Von besonderem Reiz für alle BfDler und Auszubildende  übereinstimmend ist die Möglichkeit, beim LSV aktiv mit Kindern zu arbeiten und Projekte mitgestalten zu können.

Dies soll nicht zu knapp kommen: Die BfDler beispielsweise werden in die Schulbetreuung, im AG-Angebot, in der KinderSportSchule, im Sportpark und in weiteren Sportangeboten des Vereins eingesetzt.  Auch bei der Organisation von LSV-Veranstaltungen sind sie mittendrin: Etwa bei der Sommerparty, bei der sie in Vorbereitung, Aufbau und Stationsbetreuung eingebunden waren. Auch in diesem Jahr soll jeder ein Projekt übernehmen – die BfDler im vergangenen Jahr organisierten den „Interkulturellen Kindersporttag“ mit Unterstützung der Jugendleitung. Zusätzlich absolvieren die Bundesfreiwilligendienstler Seminartage, die ihnen für Trainer- und Übungsleiterlizenzen angerechnet werden. Ein umfassendes Aufgabenpaket für die Freiwilligen, das ihnen gute Einblicke in die Sportarbeit gibt und Möglichkeiten zur gestaltenden Mitwirkung eröffnet – für den weiteren Berufsweg sicher förderlich.

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