Klinikum Wahrendorff im spannenden sportlichen Wettbewerb

2. Dezember 2016 @

Zum Ende der Saison luden die Schützinnen und Schützen aus den Reihen der Bewohner des Klinikums Wahrendorff Vertreterinnen und Vertreter von Heim- und Geschäftsleitung zum sportlichen Wettbewerb in das Schützenhaus des SV Ilten ein.

Alle Teilnehmer des Vergleichsschießens fanden sich nach dem Wettbewerb einträchtig zum Gruppenbild ein. Stefanie Söring präsentiert stolz den Pokal für die beste Schießleistung des Jahres – Foto: C. Elges

Alle Teilnehmer des Vergleichsschießens fanden sich nach dem Wettbewerb einträchtig zum Gruppenbild ein. Stefanie Söring präsentiert stolz den Pokal für die beste Schießleistung des Jahres – Foto: C. Elges

Regelmäßig hatten die knapp 20 Sportlerinnen und Sportler des Klinikums das ganze Jahr über das sportliche Schießen mit dem Luftgewehr trainiert. Konzentration und geübte Feinmotorik sind erforderlich, um mit der nur 4,5 Millimeter großen Bleikugel das nur 0,5 Millimeter „kleine“ Zentrum der zehn Meter entfernten Scheibe zu treffen. Vermutlich war es dann jedoch die Aufregung der Sportler, die am Tage des Wettbewerbes leider dafür sorgte, dass die guten Trainingsleistungen im Wettbewerb nicht wiederholt werden konnten. Denn die Mannschaft der Heim- und Geschäftsleitung war am Schießtag einfach besser.

Der Abteilungsleiter der Behinderten-Sportabteilung des Schützenvereins Ilten, Reinhard Hartmann, hatte festgelegt, dass jeweils die besten Schüsse aller Teilnehmer addiert und schließlich durch die Anzahl der Sportler pro Mannschaft geteilt würden. So konnten alle Anwesenden mitmachen und niemand „schmorte“ auf der Ersatzbank. Zwar gelang Stefanie Söring der beste Schuss des Wettbewerbs mit elektronisch gemessenen 0,612 Millimetern Abweichung vom Mittelpunkt der Scheibe. Die Schützen sprechen von 61,2 Teilern. Jedoch waren Sörings Mannschaftskameraden an diesem Tage nicht so entspannt wie im Training, so dass sich bei den acht Teilnehmern eine durchschnittliche Abweichung von 536,09 Teilern ergab.

Die Mannschaft der Heim- und Geschäftsleitung kam auf eine durchschnittliche Abweichung von nur 188,03 Teilern. Tendenziell waren die „Chefs“ also näher an der Mitte und trugen diesmal den Sieg davon. Als faire Zweiplatzierte beglückwünschten die Mitglieder der Bewohner-Mannschaft die siegreichen Schützen mit dem Schützengruß, einem dreifachen „Gut Schuss“.

C. Elges/JPH

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