Horst Heldt ist neuer Sportdirektor von Hannover 96

6. März 2017 @

Der Aufsichtsrat von Hannover 96 hat heute über die sportliche Situation des Clubs beraten. Alle Mitglieder des Aufsichtsrates fühlen sich nach wie vor dem Ziel verpflichtet, alle Kraft darauf zu verwenden, den Aufstieg in die 1. Bundesliga zu schaffen. Das geht aber nur mit entsprechendem Führungspersonal, das sich nach den zurückliegenden Spielen und Transfers aber offensichtlich nicht als so schlagkräftig erwiesen hat, wie gewünscht. Immerhin steht die Mannschaft kurz davor, auf den vierten Platz der Tabelle abzurutschen, während die Mitbewerber um den Aufstieg weiter punkten. Die Niederlage gegen den KSC, immerhin in der Tabelle dort angesiedelt, wo auch Arminia Bielefeld (2:2 in Hannover) seinen tabellarischen Aufenthalt pflegt, war offensichtlich nun der Auslöser. Somit war und ist die Vereinsführung zum Handeln gezwungen, soll die Erwartung „sofortiger Wiederaufstieg“ noch erreicht werden. Denn die schweren Gegner kommen erst noch.

Martin Kind und der Aufsichtrat mit Gerd Schröder haben entschieden – Foto: AO/Archiv

Deshalb entschied sich die Führung des Vereins mit dem Aufsichtsrat, das bisherige Sport-Management mit Sport-Geschäftsführer Martin Bader und dem Sportlichen Leiter Christian Möckel mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben zu entbinden. Über die sportliche Führung der Mannschaft um Cheftrainer Daniel Stendel ist an diesem Wochenende dabei noch nichts entschieden worden.

Die Mitglieder des Aufsichtsrates unter Vorsitz von Altbundeskanzler Gerd Schröder sind laut Verein davon überzeugt, dass die Mannschaft nach wie vor die sportlichen Möglichkeiten zum Aufstieg besitzt. Die Gremiumsmitglieder waren aber der Auffassung, dass das mit der bis gestern amtierenden sportlichen Führung des Clubs nicht mehr erfolgen kann. Der Aufsichtsrat hat aus diesem Grund die Aufgaben von Bader und Möckel am Sonntag an den neuen Manager Horst Heldt übertragen.

 

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