Hannover 96 will wieder punkten – die Würzburger Kickers aber auch

29. Oktober 2016 @

Morgen geht der Fußball-Alltag weiter – dann geht es wieder um Punkte und Tore, nicht im K.O.–Modus. Dann gilt auch wieder die Vorgabe von Präsident Martin Kind, der den sofortigen Wiederaufstieg fordert. Und dann muss sich beweisen, ob der Leistungsanstieg und die Spielfreude der „Roten“ vom Pokalspiel auch im rauen Zweitliga-Alltag greift. Immerhin hat Fortuna Düsseldorf bei Union Berlin gepunktet – Hannover nicht. Das lässt hoffen.

Die Mannschaft für den Aufstieg will heute punkten - Foto: JPH

Die Mannschaft für den Aufstieg will heute punkten – Foto: JPH/Archiv

Um 13.30 Uhr trifft der Tabellensechste auf den Tabellensiebten – und das in einer Situation, in der Eintracht Braunschweig die ersten Federn in Dresden hat lassen müssen. Dabei könnte die Situation für Trainer Daniel Stendel eigentlich nicht viel besser sein. Noah-Joel Sarenren-Bazee ist ebenso im Kader wie Niklas Füllkrug, Philip Tschauner und Waldemar Anton. Zudem hat sich das Duo in der Außenverteidigung mit Edgar Prib und Fynn Arkenberg bewährt und könnte mit der Innenverteidigung Stefan Strandberg-Felipe wieder die Abwehr bilden. Manuel Schmiedebach wird jedoch für das Spiel nicht fit sein und weiter pausieren. Damit ist im Mittelfeld mit Salif Sané und Marvin Bakalorz zu rechnen, dazu wohl Sebastian Maier und Felix Klaus, vorn Artur Sobiech und Martin Harnik – oder Iver Fossum, irgendwo? Aber der Trainer ist ja immer für viele Verblüffungen gut – es könnte also auch alles anders aussehen.

Denn wie immer hüllte er sich bei der Pressekonferenz am Freitag in Schweigen und saß derartige Auskunftsansinnen einfach aus. Immerhin wies er darauf hin, dass man mit Würzburg punktgleich sei und der Aufsteiger gut in die Liga eingestiegen sei. Und das mit den Würzburgern ein „anderer Gegner kommt als Düsseldorf“ – obwohl die inzwischen Tabellendritter sind.

Und es kommt auf die Zuschauer an, die wieder eine solche Stimmung herstellen müssten, wie im Pokalspiel. Und natürlich auf die Taktik, die er erstmals auch vor dem Spiel bekannt gab: „Wir müssen Konstanz bekommen. Wir müssen alles tun, um Tore zu verhindern, und selbst welche schießen“. Aha, so einfach also – vom Aufgehen der Planung können sich dann die etwa 20 000 Zuschauer, davon rund 149 aus Würzburg, selbst überzeugen. Karten für Kurzentschlossene sind an den Tageskassen also noch zu bekommen.

Wer das Spiel nicht in der HDI Arena verfolgen kann, hat die Möglichkeit, dies auf dem SN-Liveticker hier zu tun.

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