Hannover 96 schafft in Belek nur zweitklassige Gegner

14. Januar 2016 @

Auch bei der zweiten Testspielserie ist Hannover 96 gegen die „Klassenkameraden“ wieder unter die Räder gekommen. Gegen unterklassige Gegner allerdings klappt es inzwischen mit einem Sieg. Ist das etwa ein Menetekel für die Rückrunde: Zweitklassig ja, erstklassig nein?

Leider konnte Yamagutschi die Chance nicht nutzen - Foto: JPH/Archiv

Leider konnte Yamagutschi die Chance nicht nutzen – Foto: JPH/Archiv

Im dritten Spiel in Beleker Trainingslager gewann Hannover 96 das Spiel gegen den iranischen Verein Gostaresh Foolad FC mit 2:0. Die Tore steuerten Sulejmani und Gülselam bei. Allerdings war in der ersten Hälfte wenig zu holen. Erst als Schaaf in der 46. Minute Sulejmani für Neuzugang Fossum einwechselte und dann noch Feierabend für Benshop lief das Spiel besser. Klaus servierte den Ball in der 74. Minute auf Sulejmani, der den ersten Treffer markierte. Nummer zwei machte Gülselam nach einem Freistoß. Damit ist gegen unterklassige Gegner das Siegkonto mit 2:0 gefüllt.

Anders dagegen die Auftritte gegen die Bundesligisten. Nach der ersten Niederlage gegen Hertha (Tabellenplatz 3), das heute gegen den VfL Bochum mit 1:4 verlor, ging auch der zweite direkte Vergleich daneben. Im Spiel gegen den VfB Stuttgart (Tabellenplatz 15) hatten die Roten erneut das Nachsehen und verloren deutlich mit 2:0.

Die Tore in dieser Partie erzielten Filip Kostic (57.) und Daniel Didavi nach einem Schuss von Kravets, den Zieler abprallen ließ. Hier gaben auf hannoverscher Seite der Neuzugang Hotaru Yamaguchi und Bähre (ab 60. Minute Feierabend) ihr Debüt im „A-Team“. Dabei hatte der neue Japaner eine der besten Chancen, vergab sie aber alleinstehend vor Mitch Langerak. In der Hinrunde hätte man dem noch „passt ins Bild“ hinterhergerufen.

In der zweiten Halbzeit hatte Trainer Jürgen Kramny dann eine komplett Mannschaft aufs Feld gebracht, die schließlich den Sieg einstielte. Damit ist die Spielebilanz der Hannoveraner, die am Donnertag an die Leine zurückkehren, mit 2:2 zwar ausgeglichen, aber tatsächlich hat sich gegen Bundesligisten im Trainingslager keine Steigerung gezeigt. Eine Erkenntnis ist, dass noch viel Arbeit vor dem neuen Trainer und seinem Team liegt, denn es sind dann nur noch neun Tage bis zum Rückrundenauftakt gegen Darmstadt 98 – ein Bundesligist, keine Zweitligamannschaft.

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