Hannover 96 muss nach Ingolstadt

23. April 2016 @

SEHNDE-NEWS. Die Abschiedstour von Hannover 96 geht mit dem Spiel gegen den FC Ingolstadt weiter. Dabei wollen die Roten versuchen, die neu gewonnene Spielfreude weiter auszubauen und ein möglichst gutes Bild zu hinterlassen. Zuvor geht es im Nordderby beim HSV auch noch um den Abstieg oder die Relegation.

Daniel Stendel könnte sich vorstellen, länger als Trainer zu bleiben - Foto: JPH

Daniel Stendel könnte sich vorstellen, länger als Trainer zu bleiben – Foto: JPH

Der Interimstrainer Daniel Stendel, der auf der Pressekonferenz am Donnerstag nicht ausgeschlossen hatte, dass seinerseits die Möglichkeit bestände, auch in der 2. Liga mitzumischen, kann dabei nicht auf Artur Sobiech zurückgreifen, und auch bei seinem Ersatz Hugo Almieda könnten die Rückenprobleme einen Einsatz verhindern. Besser, wenn auch noch nicht sicher, sind die Startmöglichkeiten für Karaman und Schmiedebach. Und dann werden rund 1000 Fans mit in Ingolstadt „auflaufen“.

Bereits eingetroffen in Ingolstadt dürfte die Mannschaft sein, denn man will vor Ort noch Trainingseinheiten absolvieren. Dort wird man dem Spiel der beiden Nordvereine HSV und Bremen nicht als Team am Bildschirm folgen, denn das eigene Spiel steht nach den Worten von Stendel im Vordergrund. Dabei ist er als Trainer von den Leistungen seiner beiden „Neuzugänge“ Waldemar Anton und Noah-Joel Sarenren-Bazee selbst überrascht: „Von ihren Leistungen bin ich nicht überrascht, aber sie sind positiver als ich erwartet habe.“ Dabei sind die beiden schnell zu Leistungsträgern des Teams geworden, die maßgeblich mitwirken, die Mannschaft wieder zu stabilisieren. Aber ob das gegen die wegen ihrer harten und provozierenden Art bekannten Mannschaft von Ingolstadt funktionieren wird, ist nicht sicher. Denn sie dürfen sich nicht provozieren lassen, was für die Neulinge eine schwere Aufgabe werden dürfte.

Soll der „Interimstrainer“ zum „Dauercoach“ werden?

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