Haimarer Ponybande geht stolz ins Wintertraining

27. November 2017 @

2017 war für die Ponys und ihre Reiter aus Haimar ein Jahr der Besonderheiten. Zum einen war es das Jahr des zehnjährigen Jubiläums der als „Ponybande Haimar“ bekannten fünf jungen Reiterinnen, zum anderen gelang es zum vierten Mal bei einem „Mounted Games Championat“ teilzunehmen.

Das Team der Ponybande aus Haimar mit Trainerin (li.) und Hofbesitzerin – Foto: LAK

Von April bis September war die Reiter-Crew dafür deutschlandweit unterwegs. Acht Turniere mit Punktevergabe in Schleswig-Holstein, Bremen, Sachsen und Niedersachsen standen unter anderem auf der Reiseroute. Die sogenannten „Mounted Games“ sind eine Mischung aus Geschicklichkeits- und Umgangstest mit dem Pferd, also eine Art von Vielseitigkeitsprüfung.

Insgesamt waren es wohl dieses Jahr 3000 Kilometer pro Kind mit (Pony-)Kegel, die mit dem Pferdeanhänger durch die Republik gezogen wurden. Die Turnierwochenenden wurden bei Wind und Wetter in Zelten, Wohnwagen oder was sonst als Unterkunft verfügbar war, verbracht. Die Vorräte führte jeder für sich und die anderen mit, was auch den Zusammenhalt extrem stärkte.

Laura Meier konzentriert beim Turniertraining – Foto: LAK

Monika Stolte, Trainerin und Hofbesitzerin der Reitanlage Stolte in Haimar, und Trainerin Claudia Voland sind sehr stolz auf „ihre“ Ponybande und die Leistung der fünf Mädels, die es dieses Jahr wieder sehr weit gebracht haben. Die U14 „Amazonen“ Annabel, Lea, Emmi, Laura und Finja zeigten sich in den Turnieren beeindruckend vor der Jury und sammelten so viele Punkte, dass die begehrte Teilnahme am Championat ein echtes Highlight dieser Saison für die jungen Reiterinnen auf ihren Schulpferden wurde (SN berichteten).

Ab Oktober geht es nun in das Wintertraining und in die Analyse der Fehler aus den vielen Turnieren 2017. Ab Januar startet alles dann auch mit Fitness, Ausdauer und Schnelligkeit. Trainiert wird einmal die Woche sonnabends ein Stunde für die Reiterinnen und unter der Woche noch einmal für die Dressur.

Die Fahrten zu den Qualifikationsveranstaltungen sind jedes Jahr anstrengend und kostspielig, umso mehr würde sich das Team über Sponsoren jeder Art freuen. Trikots, Verpflegung und was sonst noch so alles anfällt, tragen derzeitig allein die Eltern. Daher würde die Truppe auch gerne einmalige finanzielle Zuschüsse oder Verpflegungsspenden gebrauchen können. Natürlich kann man sich für weitere Informationen zur Ponybande zunächst im Internet informieren.

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