Ein Gegner auf Augenhöhe kommt nach Hannover

13. Oktober 2017 @

Hannover 96 trifft morgen auf die Eintracht aus Frankfurt – das Spiel beginnt um 15.30 Uhr in der HDI Arena am Maschsee und für Kurzentschlossene sind noch Karten verfügbar. Die Gäste aus Hessen sind ebenfalls erfolgreich in die neue Saison gestartet und man kann dieses Spiel durchaus als test ansehen, wie sich Hannover in der Spielzeit positionieren kann. Besucher sollten jedoch das Angbeot des ÖPNV, das mit der Eintrittskarte verbunden ist, nutzen, denn der Schützenplatz steht als Parkplatz noch nicht wieder zur Verfügung. Rund 43 000 Besucher werden am Ende erwartet, davon etwa 3300 aus Frankfurt.

Andre Breitenreiter erwartet ein zähes Spiel gegen Frankfurt – Foto: JPH

Hannovers Trainer André Breitenreiter kann dabei auf fast alle seiner Spieler zurückgreifen, denn Miiko Albornoz, und Jonathas sind im Mannschaftstraining zurück und könnten bis Sonnabend Anschluss gefunden haben. Definitiv, so Breitenreiter, sind Martin Harnik und Primin Schwegler einsatzbereit, Florian Hübner und Oliver Sorg warten auf das OK vom Arzt. Auch Charlison Benshop ist von der Nationalmannschaft zurück und befindet sich wieder im Regenerativ-Training. Iver Fossum und Waldemar Anton sind ohne Blessuren von ihren Nationaleinsätzen wieder da. Selbst Noah Joel Sarenren-Bazee ist ins Aufbautraining eingetreten.

Frankfurt dagegen muss auf Marc Stendera verzichten, auch Slobodan Medojevic, Jonathan de Guzman, Makato Hasebe und Sebastien Haller sind mit einem Fragezeichen versehen. Zudem ist Simon Falette gesperrt und Marco Fabian, Alexander Meier, Omar Mascarell, Danny da Costa und Gelson Fernandes sollen verletzt sein. Trotzdem warnt der hannoversche Coach: „Frankfurt ist eine unberechenbare Mannschaft. Sie haben auch erst sechs Gegentore, Nico Kovacs hat die Defensive gut eingestellt. Es wird ein Geduldsspiel werden.“ Dazu hat er extra Standards in seiner defensive üben lassen, dann dort kam ein Tor in Mönchengladbach her.

Eine weitere Verpflichtung zum jetzigen Zeitpunkt schloss Horst Heldt zunächst aus – Foto: JPH

Am Freitag stand dann das Thema „Offensive Standars“ auf dem Trainingsplan. Zudem fordert Breitenreiter vorn eine breitere Aufstellung: „Wir verlassen uns zu sehr auf Harnik, dadurch sind wir ausrechenbar geworden.“ Da müssen mehr Spieler in die Bresche springen und die Großchancen nutzen – daran wird seiner Angabe zufolge „gearbeitet“. „Unser Ziel ist es, die Heimstärke aufrecht zu erhalten“, fordert er, „wir wollen zu Null spielen, das sorgt für Selbstbewusstsein, schließlich spielen wir zuhause.“

Manager Horst Heldt sagte auf die Frage zu einer weiteren Verpflichtung durch den Langzeitausfall von Felipe, dass man zwar den Markt im Auge habe und sowohl sofort verfügbare Profis beobachte wie auch einen Wintertransfer ins Auge fasse, doch „müssen wir beide [Trainer und Manager] dabei ein gutes Gefühl haben. – und da sehen wir zur Zeit nichts.“ Oder übersetzt: Warten wir mal das Spiel ab.

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