Edeka Jacoby und Fleischerei Wilhelm unterstützen Sehnder Handballer

14. Januar 2017 @

Der Brand der Turnhalle an der Waldstraße hat nicht nur das Gebäude vernichtet, sondern auch die Trikots und Spielgeräte der Handballer des TVE Sehnde, die dort ihre Heimat hatten. Doch wie sollte ein Spielbetrieb ohne Sportgeräte und Trikots weitergehen? Diese Frage stellten sich nicht nur die zahlreichen Mannschaften des Vereins TVE Sehnde, sondern auch die Unternehmer des Ortes.

Günther Jacoby (re.) spendete die Trikots und Trainingsbälle – Foto: JPH

Und einige der ansässigen Geschäftsleute engagierten sich kurzfristig für die Sportler. So übergab der Chef des Edeka-Marktes an der Mittelstraße, Günther Jacoby, dem Abteilungsleiter Handball, Dirk Winkelmann, und der 3. Herren-Mannschaft einen neuen Trikot-Satz. „Die Unterstützung lief schnell und unkompliziert“, so Winkelmann bei der Übergabe. Rund 1000 Euro hat der Kaufmann dafür locker gemacht, um den Sportlern, die alles verloren hatten beim Brand, die Teilnahme am Spielbetrieb wieder zu ermöglichen. 13 Spieler- und einen Torwartsatz übergab Jacoby der Mannschaft – und zusätzlich noch einige Handbälle, ohne die auch nichts geht und die auch den Flammen zum Opfer gefallen waren.

Dirk Winkelmann (li.) dankt Jörn Wilhelm (2.v.li.) für die Trikots der 2. Herren – Foto: JPH

Auch die Sehnder Fleischerei Wilhelm beteiligte sich an der Aktion „Neuausrüstung“, indem sie die 2. Herren-Mannschaft ausstattete. Auch hier übernahmen die Spieler die Trikots mit großer Freude, geht doch ohne sie nichts auf dem Spielfeld. Jörn Wilhelm engagiert sich schon lange beim Handball des TVE Sehnde, und so zögerte er nicht, als die Bitte um die Ausrüstungsspende von Winkelmann an ihn herangetragen wurde. Es wird zwar noch länger dauern, bis die komplette vernichtete Ausrüstung  des Vereins wieder angeschafft ist, doch solange der Spielbetrieb läuft, bleiben auch die betroffenen Mannschaften zusammen. Und da sind die Spenden der beiden Sehnder Unternehmen eine gute Hilfe.

Der Spielbetrieb aller Handballer läuft übrigens derzeit in der Halle Feldstraße, die die „Hölle Waldstraße“ noch rund drei Jahre ersetzen muss – bis der Stadtrat über eine neue, zeitgemäße Anlage entschieden hat und der Bau abgeschlossen ist.

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