Die „Roten“ wollen gegen den Geißbock „Hennes“ alles „raushauen“

17. Oktober 2015 @

Die Länderspielpause ist beendet, der Bundesligaalltag hat bereits mit dem Spiel der Dortmunder in Mainz begonnen. Auch Hannover 96 wird wieder um Punkte kämpfen in einem Auswärtsspiel gegen den 1. FC Köln. Damit treffen die beiden Vereine zum 43. Mal aufeinander – und die Bilanz sieht für die sich wohl langsam findende Mannschaft von Cheftrainer Michael Frontzeck nicht schlecht aus. Gegen kein anderes Team der Bundesliga gewann Hannover 96 so oft auswärts wie gegen Köln.

Aber auch aus einem anderen Grund ist die Partie nicht ohne zusätzlichen Reiz: Manager Jörg Schmadtke und Michael Frontzeck haben bereits vor 36 Jahren gegeneinander Fußball gespielt. „Ich freue mich, ihn zu sehen“, sagte er, „aber noch mehr würde ich mich freuen, wenn wir drei Punkte mitnähmen.“

Michael Frontzeck ist bei der Dienstreise nach Köln durchaus optimistisch - Foto: JPH

Michael Frontzeck ist bei der Dienstreise nach Köln durchaus optimistisch – Foto: JPH

Sonntag nun treten zwei Teams an, die sich tabellenseitig weit auseiander befinden, auch wenn Frontzeck den Eindruck vermittelt, man trete gegen die Domstädter auf Augenhöhe an. Frontzeck selbst bezeichnet die die Kölner als eine gut zusammengewachsene Mannschaft, die bereits 2014/2015 eine gute Saison als Aufsteiger gespielt haben und sich mit Anthony Modeste eine ausgezeichnete Verstärkung geholt haben. Dem sollen sich die „Roten“ nach dem Willen ihres Trainers mit allem, was sie haben, entgegensetzen: „Wir wollen im Spiel alles raushauen!“ so formulierte er es. Zudem gab er die Marschrichtung für die kommenden Spiele vor: „Bis zum Winter wollen wir unsere Tabellenregion verlassen haben.“

Dabei kann er jedoch nicht auf alle Spieler der letzten beiden Spiele zurückgreifen. Charlison Benshop ist mit einem neuen Muskelfaserriss definitiv nicht dabei, über Salif Sané und Uffe Bech entscheidet erst das nächste Training. Was mit Mikii Albornoz ist, konnte Frontzeck auch noch nicht abschließend bewerten, denn der war erst am Vorabend aus Chile zurückgekehrt. Somit ist die Formation für Sonntag noch nicht klar.

Den Gegner bewertet er als gut: „Die Kölner sind eine sehr laufintensive Mannschaft, die geschlossen auftritt und schnell umschaltet“. Aber wir fahren gut vorbereitet nach Köln und egal wie unsere dann Elf aussieht, wir wollen ein gutes Spiel liefern.“ Davon werden sich dann auch rund 700 Fans überzeugen können, die die Mannschaft von der Leine an den Rhein begleiten wollen, um den Gastgebern nahezubringen, dass man in Hannover Heidschnucken einem Geißbock vorzieht.

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