Deutsche Meisterschaften 2017 in München mit Sehnder Beteiligung

29. Juni 2017 @

Bereits am Mittwoch machte sich Trainerin Uta Halupczok mit vier Sportlern vom „Ruderverein für das Große Freie – Lehrte/Sehnde“ (RGF)  auf den Weg zur Regattastrecke München-Oberschleißheim, der Olympiastrecke von 1972, zu den deutschen Jugendmeisterschaften und den U23-Meisterschaften. Es folgten vier Tage, gefüllt mit Vor- und Hoffnungsläufen, Halbfinalen und Finalrennen, aus denen die beiden RGF-Sportlerinnen Frauke Berger und Ronja Kampmann mit einer Bronzemedaille hervorgingen.

Frauke Berger (mi.) holtem mit dem Team Bronze – Foto: RGF

Lara Klopp (*2000) startete im Juniorinnen-A-Doppelzweier in Renngemeinschaft mit Maja Rahf aus Braunschweig. In dieser Bootsklasse gab es insgesamt acht Meldungen, das heißt zwei Vorläufe. Im Vorlauf am Donnerstag schaffte Klopp es auf einen 3. Platz, was nicht für eine direkte Finalteilnahme reichte. Im Hoffnungslauf am Freitag hätten die beiden Vierte werden müssen, schafften dieses leider nicht und waren als Fünfte somit raus um den Kampf um die Medaillen. Klopp und Rahf nutzen die anderen beiden Tage in München für Sightseeing und sahen sich weitere Rennen von der Tribüne an.

Michael Kaufhold (*1998) startete im Leichtgewichts-Doppelzweier der B-Senioren in Renngemeinschaft mit Lucas Müller aus Braunschweig. In ihrer Bootsklasse gab es fünf Meldungen, was dazu führte das es weder Vorlauf noch Hoffnungslauf gab. Es gab am Freitag ein Bahnverteilungsrennen, in dem Kaufholds Team den 5. Platz belegte. Leider konnten die Jungs auch am Sonnabend nicht über den 5. Platz hinauswachsen.

Ronja Kampmann (2.v.li.) holte mit Stina Röbbecke (Celle), Charlotte Hoffmann (Verden), Elisa Patzelt (Lüneburg) und Steuermann Felix Glab (Lüneburg) die Bronzemedaille – Foto: RGF

Erfolgreicher verlief die Meisterschaft für Frauke Berger (*1997). Sie startete im U23-Frauenachter in Renngemeinschaft mit Berlin, Hamburg, Waltrop, Leipzig und ihrer Steuerfrau aus Osnabrück. Hier  gab es vier Meldungen, was auch hier dazu führte, dass es am Freitag ein Bahnverteilungsrennen gab, bei dem Bergers Achter einen sicheren 3. Platz ins Ziel brachte. Am Sonnabend ließen die Steuerfrau des Achters mit und um Berger ebenfalls ein Boot hinter sich – und gewannen unter dem Jubel der Tribüne Bronze.

Ronja Kampmann (*2001) ging im Juniorinnen-B-Doppelvierer mit Steuermann in Renngemeinschaft mit Stina Röbbecke (Celle), Charlotte Hoffmann (Verden), Elisa Patzelt (Lüneburg) und Steuermann Felix Glab (Lüneburg) an den Start. Das Boot um Kampmann hatte die gesamte Saison als Niedersächsisches Auswahlboot auf diesen Wettkampf hingearbeitet. Mit 16 Meldungen im Rennen hatte das Team die meisten Gegner. Für sie ging es am Donnerstag los mit dem Vorlauf, in dem ein 2. Platz für die Qualifikation zum Halbfinale reichte – und genau dieser geforderte 2. Platz wurde es auch. Am Sonnabend im Halbfinale ging es um die Frage, ob das A-Finale gefahren wird oder das B-Finale. Aber die Mannschaft machte alles klar, indem sie das Halbfinale „einfach“ gewann. Am Sonntag im A-Finale war das Boot aus Süddeutschland leider nicht zu stoppen und die Bayern wurden Erste. Packend war der Kampf um Platz 2 mit Schleswig-Holstein, den die Nordlichter knapp für sich entscheiden konnten. Kampmanns Vierer-Besatzung freute sich mit den Lüneburger Bootstrainern Larissa Vent und Marten Krüger aber auch über den 3. Platz und die Bronzemedaille.

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