„Das Spiel ist Montag und fängt bei 0:0 an“ – 96 gegen Stuttgart

12. Dezember 2016 @

Erstmals trifft Hannover 96 heute auf einen Gegner, bei dem die Mannschaft von Daniel Stendel nicht der Favorit ist. Heute geht es um 20.15 Uhr in der Mercedes-Benz-Arena gegen den VfB Stuttgart, rund 1000 Fans aus Hannover werden trotz der unangenehmen Spielzeit unter den 50 000 Zuschauern vor Ort mit dabei sein.

Daniel Stendel sieht Stuttgart als Favorit – Foto: JPH/Archiv

Es wird hoffentlich das erwartete Spitzenspiel, wenn der Zweite auf den Dritten trifft und es tatsächlich um so etwas wie einen „Platzkampf“ geht. Macht Stuttgart den Dreier sind sie mit sieben Punkten Vorsprung für längere Zeit erst einmal weg, macht Hannover den Dreier, ist Stendels Team auf einen Punkt ran, auf nur noch zwei dann auch an Braunschweig. Also gehört diese Partie zu den sogenannten „Sechs-Punkte-Treffen“.

Dabei kann Stendel auf alle Spieler zurückgreifen, außer Felipe (wieder mal verletzt) und Sobiech (noch zu früh). Nicht mit dabei sind außerdem ohne Verletzung die beiden Youngster Fynn Arkenberg und Elias Huth. Stefan Strandberg ist wieder einsetzbar, Maier und Klaus sind im Kader ebenso wie Sarenren-Bazee und Hübner.

Der stuttgarter Kader ist laut Stendel ebenso gut aufgestellt wie der hannoversche, sie haben „souverän gespielt und ihre Chancen genutzt“ – anders als die Mannschaft von 96, die in Düsseldorf und anderen Spielen einfach zu viel liegen ließ und damit nicht alle möglichen Punkte einfahren konnte.  Eine Besonderheit hat Stendel beim heutigen Gegner jedoch ausgemacht, nämlich dass er regelmäßig sehr passiv beginnt und nur vom schnellen Umschalten nach Balleroberung profitiert. Das muss ihm so rausgerutscht sein, denn sonst hüllte er sich bezüglich Mannschaft und Taktik in das bekannte „Schweigen des Trainers“. Aber er rechnet sich durchaus etwas von dieser Partie aus. „Der Gegner ist sehr gut in Form“, aber eine besondere Blockade bei seinem Team und vor allem Martin Harnik sieht er nicht, das sei eher ein psychologische Problem denn ein taktisches.

Das letzte Auswärtsspiel der Hinrunde – Foto: JPH

Auch bei Stuttgart wird es kleine Änderungen geben. So hat sich wohl Benjamin Pavard in Aue so oft düpieren lassen, dass Kevin Großkreutz zum Einsatz kommen könnte, wie auch Alexandru Maxim wieder dabei sein dürfte. Sicher ist Stendel, dass nur eine mannschaftlich geschlossene Leitung gegen den heutigen Gegner helfen kann, die gewünschten Punkte an die Leine zu legen – schließlich sind bei den Stuttgartern viele Schützen, die Treffer vorweisen können, und die Abwehr war bislang nicht unbedingt Hannover Glanzstück. Das wiederum spräche dann eher für die Stuttgarter.

Der hannoversche Kader: Philipp Tschauner, Miiko Albornoz, Stefan Strandberg, Salif Sané, Marvin Bakalorz, Edgar Prib, Manuel Schmiedebach, Sebastin Maier, Felix Klaus, Martin Harnik, Iver Fossum, Florian Hübner, Niklas Füllkrug, Kenan Karaman, Olvier Sorg, Samuel Sahin-Radlinger, Waldemar Anton und Noah-Joel Sarenren-Bazee.

Kommentare gesperrt.

© 2019 Sehnde-News.