Zuwendungsbescheid für das Regionalmanagement der ILE-Börderegion eingetroffen

5. März 2016 @

Die Börderegion aus den Kommunen Algermissen, Harsum, Hohenhameln und der Stadt Sehnde wurde erstmals im Jahr 2007 als ILE-Region anerkannt und in der Zeit vom Juli 2008 bis Oktober 2013 durch das Programm zur Förderung der Entwicklung im ländlichen Raum Niedersachsen und Bremen (PFEIL) gefördert.

Die Börderegion wurde wieder in die ILE-Förderung mit Algermissen, Harsum, Hohenhameln und Sehnde bis 2020 aufgenommen: „Integrierte Ländliche Entwicklung“ kann gemeinsam weitergehen - Logo: ILEK Börderegion

Die Börderegion wurde wieder in die ILE-Förderung mit Algermissen, Harsum, Hohenhameln und Sehnde bis 2020 aufgenommen: „Integrierte Ländliche Entwicklung“ kann gemeinsam weitergehen – Logo: ILEK Börderegion

Für die Teilnahme an der nachfolgenden Förderungsperiode war eine erneute Bewerbung erforderlich. Mit der Erstellung eines Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzeptes (ILEK) im Jahr 2014 hat sich die Börderegion wieder als ILE-Region beworben und wurde am April 2015 anerkannt und benannt. Die Übergabe der Anerkennungsurkunde an die Bürgermeister der Kommunen erfolgte am 11. Mai 2015.

Bereits am 30. September 2015 wurde ein Antrag auf Förderung des Regionalmanagements für die Börderegion, nach Genehmigung des neuen EU-Förderprogramms PFEIL 2014 bis 2020 durch die Europäische Kommission und nach In Kraft treten der neuen ZILE-Richtlinie Fördergelder für das ILE–Regionalmanagement und für Maßnahmen im Rahmen von ILEK, gestellt. Das Regionalmanagement koordiniert und begleitet die Maßnahmen der Börderegion im Rahmen des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzeptes (ILEK).

Am 25. Februar 2016 hat Norbert Lütke vom Amt für regionale Landesentwicklung Leine–Weser (ArL-LW) nun den Zuwendungsbescheid für das Regionalmanagement der Börderegion an den Bürgermeister der Stadt Sehnde, Carl Jürgen Lehrke, stellvertretend auch für seine drei Amtskollegen aus Algermissen, Harsum und Hohenhameln, überreicht. „Nunmehr können die Planungen für die neue Förderperiode beginnen“, freut sich Bürgermeister Lehrke. „Ich hoffe auch weiterhin auf die gute und intensive Mitarbeit der Bürgerinnen und Bürger im weiteren Prozess.“

Das Regionalmanagement, gefördert durch das Programm zur Förderung der Entwicklung im ländlichen Raum Niedersachsen und Bremen 2014 bis 2020 (PFEIL), wird finanziert durch die Europäische Union aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums. In der Förderperiode 2016 bis 2022 wird das Regionalmanagement mit 75 Prozent bezuschusst. Bei einer Bemessungsgrundlage von knapp 500 000 Euro ergibt sich für den Förderungszeitraum eine maximale Zuwendung von insgesamt 374 850,00 Euro.

Das Regionalmanagement, so teilte der Sehnder Bürgermeister mit, übernimmt wieder die Firma Grontmij, die auch schon die erste Förderperiode begleitet hat. Die Firma wird die europaweiten Ausschreibungen begleiten und die Projekte ausformulieren, beantragen sowie die Begleitung übernehmen.

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