„Wir brauchen frenetische Unterstützung!“ wünschen sich die Recken

18. Februar 2015 @

Die DKB Handball-Bundesliga ist mit der heutigen Begegnung zwischen den Recken und den Füchsen Berlin auch im Jahr 2015 in Hannover angekommen. 52 Tage lang mussten sich die Recken-Fans gedulden, ehe die Mannschaft am heutigen Abend gemeinsam mit dem Achten Mann den Kampf um weitere Punkte wieder aufnehmen wird.

Der Kapitän Torge Johannsen setzt voll auf die Fans - Foto: TSV Hannover-Burgdorf/Archiv

Der Kapitän Torge Johannsen setzt voll auf die Fans – Foto: TSV Hannover-Burgdorf/Archiv

„Aufgrund unserer derzeit angespannten personellen Lage brauchen wir frenetische Unterstützung von den Zuschauerrängen. Am Ende muss alles stimmen, damit wir für eine Überraschung sorgen können“, weiß Kapitän Torge Johannsen um die Rolle der eigenen Anhänger und betont deren Bedeutung für das anstehende Spiel gegen Berlin. Anpfiff der Partie in der Swiss Life Hall ist um 19 Uhr; sie steht unter der Leitung der beiden Unparteiischen Philipp Dinges und Daniel Kirsch.

Mit den Füchsen Berlin reist eines der Top-Teams der Bundesliga an, das in den letzten beiden Spielen auf dem Handballparkett bewies, welche Qualität in der Mannschaft um Trainer Dagur Sigurdsson steckt. Mit dem hohen 32:23-Sieg über die TSV GWD Minden sowie dem deutlichen 26:20-Erfolg über Porto im EHF Cup im Rücken, ist sich Johannsen sicher, dass die Hauptstädter mit viel Selbstvertrauen nach Hannover kommen werden: „Die Ergebnisse aus den letzten Spielen der Füchse zeigen, wie gut die Mannschaft aufgestellt ist. Diese Tatsache bestätigte auch unser Video-Studium, das wir im Vorfeld betrieben haben.“

Eine weitere Qualität der Berliner zählt auch Nordmeyer auf: „Die Füchse sind im Defensivbereich überragend. Sie präsentieren sich auf dem Feld sehr stark und haben Spitzen-Torhüter. Wir müssen versuchen, im Angriff eine gute Leistung zu zeigen und über eine kompakte Abwehrarbeit den Weg in den Tempogegenstoß zu finden.“ Neben der spielerischen Leistung, die für den Recken-Trainer gegen die Berliner noch besser werden muss, als es im jüngsten Spiel gegen Lübbecke der Fall war, weiß er auch um die Bedeutung der kämpferischen Komponente: „Um gegen die Füchse überhaupt in den Bereich von Punkten zu kommen, müssen wir uns auch auf der kämpferischen Ebene steigern.“

Trainer Christopher Nordmeyer muss auch dieses Mal auch wieder auf "die Jungen" setzen - Foto: TSV Hannover-Burgdorf/Archiv

Trainer Christopher Nordmeyer muss auch dieses Mal auch wieder auf „die Jungen“ setzen – Foto: TSV Hannover-Burgdorf/Archiv

Die derzeitige Personalsituation wird sich bei den Recken in den kommenden Wochen nicht signifikant verbessern, so dass auch gegen Berlin wieder die Nachwuchsspieler gefragt sein werden. Diese können, wie bereits in den Spielen zuvor, auf den Rückhalt seitens der Profis zählen. „Wir unterstützen die jungen Spieler natürlich in allen Bereichen. Sie werden in das kalte Wasser geworfen und können nun ihr Potential zeigen. Das ist sicher auch positiv. Alle machen ihre Sache, sowohl im Training als auch in der Bundesliga, gut“, zollt Csaba Szücs den Nachwuchs-Recken Respekt.

Für Nordmeyer ist indes klar, sich nicht zu lange mit den ungünstigen Voraussetzungen auseinander zu setzen, sondern die Gedanken positiv auf das Spielgeschehen zu lenken: „Es bringt nichts, über Dinge nachzudenken, die wir nicht ändern können. Meine Aufgabe ist es zu überlegen, wie ich die Mannschaft aufstelle, so dass wir gewinnen können. Wir werden die Aufgabe annehmen und alles geben“, zeichnet Nordmeyer den Weg für die anstehende Begegnung gegen die Füchse Berlin vor.

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