Wanderausstellung „Ordnung und Vernichtung – Die Polizei im NS-Staat“

5. Februar 2015 @

Auf Initiative von Polizeipräsident Volker Kluwe „wandert“ die Ausstellung der Polizeiakademie Nienburg, die sich mit der Rolle der Polizei im Dritten Reich auseinandersetzt, dieses Jahr in die historischen Flure der Polizeidirektion Hannover an der Waterloostraße. Ein denkwürdiger Anlass, da sich am 8. Mai 2015 das Ende des Zweiten Weltkriegs zum siebzigsten Mal jährt. Ab Montag, 4. Mai, wird die Ausstellung, begleitet von zahlreiche Führungen und einer Reihe informativer Veranstaltungen, über einen Zeitraum von sechs Wochen in den Räumlichkeiten der Polizeidirektion Hannover zu sehen sein.

Die polizeidirektion zeigt die Ausstellung in Hannover - Plakat: PD Hannover

Die polizeidirektion zeigt die Ausstellung in Hannover – Plakat: PD Hannover

Kluwe ist es nicht nur ein besonderes Anliegen, dass sich die Polizeidirektion Hannover mit ihrer eigenen Geschichte beschäftigt. Er möchte in dieser Zeit auch die Türen für Bürgerinnen und Bürger öffnen und ihnen Gelegenheit geben, das Polizeigebäude zu besichtigen. Ein Blick in historische Flure und Räume, die dem Publikumsverkehr sonst verwehrt sind. „Wir wollen uns nicht vor dem, was hier in unseren Räumen in der NS-Zeit passiert ist, verschließen. Im Gegenteil, wir setzen uns bewusst damit auseinander und spannen einen Bogen zur Bedeutung der Polizei im heutigen Rechtsstaat“, so der Präsident.

In diesem Zusammenhang bittet Volker Kluwe Hannoveranerinnen und Hannoveraner um ihre Mithilfe. Wenn Sie in Ihrem Keller oder auf dem Dachboden regionale, zeitgeschichtliche Dokumente aufbewahren, die in die Thematik der Wanderausstellung passen, könnte die Ausstellung um diese Exponate erweitert werden. Wenn Sie Material zur Verfügung stellen möchten, dann melden Sie sich bitte unter der Telefonnummer 0511/109-10 49 beim Organisationsteam der Polizeidirektion Hannover. Alternativ können Sie eine E-Mail schicken.

Buchungsmöglichkeiten und Termine für Führungen und Informationsveranstaltungen werden rechtzeitig auf der Homepage und dem Facebook-Account der Polizeidirektion Hannover veröffentlicht.

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