Verbessertes Regionsergebnis: 50,7 Millionen Euro zur Schuldentilgung

8. Mai 2015 @

Die Region Hannover kann mit dem vorläufigen Jahresabschluss 2014 weiter Schulden abbauen: Um 50,7 Millionen Euro, das sind 22,9 Millionen Euro mehr als im Haushaltsplan vorgesehen. Das Ergebnis des vorläufigen Jahresabschlusses haben Regionspräsident Hauke Jagau und Finanzdezernentin Andrea Fischer am Mittwoch, 6. Mai 2014, vorgestellt. „Mit diesem Abschluss gelingt es uns im vierten Jahr in Folge, vor allem die Liquiditätskredite deutlich herunterzufahren“, stellte Jagau zufrieden fest.

Die Region Hannover hat in den vergangenen Jahren Schulden abgebaut. Finanzdezernentin Andrea Fischer und Regionspräsident Hauke Jagau präsentieren die entsprechende Grafik – Grafik: Region Hannover

Die Region Hannover hat in den vergangenen Jahren Schulden abgebaut. Finanzdezernentin Andrea Fischer und Regionspräsident Hauke Jagau präsentieren die entsprechende Grafik – Grafik: Region Hannover

Günstig wirkten sich 2014 vor allem die Ergebnisse der Verkehrsbetriebe aus. Für Leistungen der Unternehmen, die in der Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft Hannover mbH (VVG) zusammengefasst sind, üstra und infra, sank der Zuschussbedarf der Region um 18,2 Millionen Euro im Vergleich zur Planung auf nun noch 42,1 Millionen Euro. Für Verkehrsleistungen für S-Bahn und Busse waren die Zuschüsse mit 97,1 Millionen Euro um 5,1 Millionen Euro niedriger als kalkuliert.

Auch der Teilhaushalt Finanzen schließt positiv ab – unter anderem durch ein Plus von 10,1 Millionen Euro bei den Schlüsselzuweisungen. Höhere Ausgaben als veranschlagt weist dagegen der Teilhaushalt Soziales aus; 5,3 Millionen Euro mehr als geplant, also 291,9 Millionen Euro, musste die Region Hannover für Kosten der Unterkunft ausgeben. Insgesamt 16 Millionen Euro wandte die Region 2014 für Leistungen für Asylbewerberinnen und -bewerber auf – 7,8 Millionen Euro mehr als kalkuliert.

Anders als in den Vorjahren verzeichnet dagegen der Bereich Jugend ein Plus gegenüber den Planungen. Das liegt vor allem am Jugendhilfekostenausgleich, bei dem sich die Einigung mit der Landeshauptstadt bemerkbar macht: Die Ausgaben sind mit 89 Millionen Euro um 5,4 Millionen Euro niedriger als veranschlagt.

„Insgesamt ist das ein solides Ergebnis“, bewertete Finanzdezernentin Fischer den vorläufigen Jahresabschluss. Auch für die Zukunft setze sie auf eine sparsame Haushaltsführung.

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