Update: Verkehrssicherheitswoche Hannover – Vorfahrt, Vorrang, Abbiegen

27. Februar 2015 @

Aufgrund der gestiegenen Anzahl von Verkehrsunfällen mit Schwerverletzten und Getöteten im Jahr 2014 steht die letzte Februarwoche bei der Polizeidirektion Hannover ganz im Zeichen der Verkehrssicherheit. Vorrang, Vorfahrt und Abbiegen sind von Mittwoch bis Donnerstagmorgen die Schwerpunkte der polizeilichen Kontrollen gewesen.

Die Kontrollen gehen weiter - Foto: JPH

Die Kontrollen gehen weiter – Foto: JPH

Das Missachten vorfahrtberechtigter Verkehrsteilnehmer, insbesondere der Radfahrer oder Fußgänger, beim Ab- oder Einbiegen, Kreuzen oder Einfahren in den fließenden Verkehr führt immer wieder zu gefährlichen Situationen oder mündet gar in Verkehrsunfällen mit Verletzten oder Getöteten. Von Mittwoch auf Donnerstag haben insgesamt 118 Polizeibeamte 481 Verstöße, überwiegend Vorfahrt- und Vorrangverstöße, geahndet. Davon, so die Polizei, lägen 400 im Verwarnungs- und 81 Verstöße im Bußgeldbereich. Im Einzelnen registrierten die Beamten 67 Verstöße gegenüber Radlern, 27 gegenüber Fußgängern sowie 302 gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern. In weiteren 85 Fällen bemerkten die kontrollierenden Beamten „falsches Verhalten“ von Fahrzeugführern, zum Beispiel das „Nicht-Blinken“, ohne dass dieses im Zusammenhang mit anderen Verkehrsteilnehmern stand. Neben 212 Vorfahrtsverstößen ahndeten die Beamten auch 147 Abbiege- und 37 Rotlichtverstöße.

Die übrige Bilanz der Kontrolle außerhalb des Schwerpunktthemas nach Polizeiangaben: Ein Strafverfahren wegen Trunkenheit (1,67 Promille) im Verkehr, zweimal Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie 15 Verstöße gegen die Gurtanlegepflicht. Seit Donnerstag ist das Schwerpunktthema der „Abstand“, am Freitag wird die Polizei verstärkt die Gruppe der Radfahrer kontrollieren.

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