Freiwillige Feuerwehr Thiede behindert

2. Januar 2017 @

Nur wenige Minuten nach Mitternacht ist es vor dem Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Thiede Am Dorfkrug zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung gekommen, in deren Verlauf zwei Mitglieder der Feuerwehr verletzt wurden. Dabei ging es um die Abfahrt zu einem Einsatz vorm Feuerwehrhaus.

Nach dem Stand der Ermittlungen der Polizei am Neujahrsmorgen hatte die Feuerwehr einen Einsatzbefehl erhalten, sei aber durch eine Personengruppe, die vor dem Gerätehaus Feuerwerkskörper zündete, an der Abfahrt gehindert worden. Daraufhin hätten zwei Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr im Alter von 28 und 33 Jahren die Personengruppe aufgefordert, den Weg für das Einsatzfahrzeug freizumachen. Die wollte das offensichtlich nicht. Daraufhin ist es der Polizei zufolge im weiteren Verlauf der Auseinandersetzung dann zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung gekommen, in der beide Feuerwehrleute verletzt wurden. Der 33 Jährige musste durch einen Notarzt behandelt werden und wurde, ebenso wie der 28-Jährige, mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

SN-Polizei Region

Der Sachverhalt muss noch detaillierter aufgeklärt werden – Foto: Red

Im Verlauf des Neujahrstages erfolgten weiterführende polizeiliche Ermittlungen zum Tathergang. Hierzu zählten unter Anderem die Befragungen der beiden Opfer und weiterer Zeugen.

Danach hielten sich die beiden Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr in ihrer Freizeit im Nahbereich des Gerätehauses auf, sie waren dort nicht als Angehörige der Feuerwehr zu erkennen. Nach den bisher vorliegenden Erkenntnissen der Polizei hatten die beiden Männer die Personengruppe in der Zufahrt des Feuerwehrgerätehauses angesprochen und aufgefordert, die Zufahrt zu verlassen, da das Einsatzfahrzeug der Feuerwehr durch die anwesende Personengruppe behindert wurde.

Es sei daraufhin zunächst zu einer Schubserei mit einigen Personen aus der Gruppe gekommen. Im weiteren Ablauf seien die beiden Männer von mehreren Personen geschlagen und getreten worden. Der 28-Jährige konnte das Krankenhaus nach einer ambulanten Behandlung verlassen, das 33-jährige Opfer musste aufgrund seiner Verletzungen stationär im Krankenhaus verbleiben.

Ein Tatverdächtiger konnte durch die eingesetzten Polizeibeamten ermittelt werden, hinsichtlich der genauen Tatbeteiligung können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen dauern an.

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