Umfangreiche Energiesparberatung für einkommensschwache Haushalte

28. November 2015 @

Hohe Energiekosten sind vor allem für die Haushalte ein Problem, die nur wenig Geld zur Verfügung haben. In der Region Hannover gibt es Unterstützung: Alle Haushalte, die Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld II, Wohngeld, Sozialhilfe oder einen Kinderzuschlag bekommen oder deren Einkommen unterhalb der Pfändungsfreigrenze liegt, können den Stromspar-Check PLUS kostenlos in Anspruch nehmen. Das gilt auch für die Einwohnerinnen und Einwohner von Lehrte und Sehnde.

Stromsparberater Detlev Lemhöfer tauscht Glühlampen gegen energieeffiziente LEDs aus – Foto: Klimaschutzagentur

Stromsparberater Detlev Lemhöfer tauscht Glühlampen gegen energieeffiziente LEDs aus – Foto: Klimaschutzagentur

Der Stromspar-Check PLUS ist eine Energieberatung, die den Menschen hilft, überflüssige Verbraucher abzustellen und mit kleinen Änderungen viel Energie einzusparen. Dabei werden passende Soforthilfen wie schaltbare Steckdosenleisten, energiesparende Beleuchtung oder Wasserstrahlregler sofort installiert. Außerdem gibt es einen Zuschuss in Höhe von 150 Euro zu einem neuen Kühlgerät der Energieeffizienzklasse A+++, wenn das bisherige Modell im Haushalt älter als zehn Jahre ist und ein neues Gerät im Vergleich zum bisherigen 200 Kilowattstunden weniger pro Jahr verbraucht.

Die Beratungen werden in der Region von der AWO Region Hannover und der gemeinnützigen Klimaschutzagentur koordiniert, finanziert wird das Angebot aus Mitteln des Bundesumweltministeriums, der Region Hannover, der Landeshauptstadt, des Jobcenters Region Hannover und des enercity-Fonds proKlima.

Anmeldungen für einen Stromspar-Check nimmt die AWO Region Hannover jederzeit entgegen unter der Telefonnummer 0511/21 97 81 69 oder per E-Mail an stromsparen [at] awo-hannover [dot] de. Die Beratungen werden in zehn verschiedenen Sprachen angeboten. Weitere Infos gibt es im Internet.

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