Supermarkt-Räuber aus Stöcken nun in Bayern?

13. Juni 2015 @

Die Staatsanwaltschaft Hannover und die Polizei Hannover prüfen zum Raubmord in Stöcken vom 4. Dezember 2014 Zusammenhänge zu drei Raubüberfällen in Bayern. Dabei ist das gleiche Vorgehen des Täters ein möglicher Anhalt für den Zusammenhang.

Ist der Räuber in den Süden ausgewichen? - Foto: PAH

Ist der Räuber in den Süden ausgewichen? – Foto: PAH

Am Mittwoch, 3. Juni 2015, gegen 20 Uhr hat ein Unbekannter einen Supermarkt an der Christoph-Klauß-Straße in Hof/Bayern überfallen und ist ohne Beute geflüchtet. Darüber hinaus hat ein Unbekannter am vergangenen Mittwoch, 10. Juni, gegen 20 Uhr einen Supermarkt an der Albert-Ruckdeschel-Straße in Kulmbach/Bayern überfallen und ist mit Beute geflüchtet. Ein weiterer Überfall ereignete sich gestern Donnerstagabend gegen 20 Uhr in Pegnitz/Bayern. Auch hier hat ein Räuber einen Discounter an der Nürnberger Straße überfallen und ist mit Beute geflüchtet.

Dabei lief der Überfall in Pegnitz ebenso ab, wie derjenige in Stöcken: Gegen Ladenschluss, um etwa 20 Uhr, trat der Unbekannte einer Angestellten an der Kasse gegenüber, bedrohte sie mit einer Schusswaffe und forderte Bargeld. Die Einnahmen packte er in eine weiße Plastiktüte mit roter Aufschrift. Danach flüchtete der Räuber mit seiner Beute zu Fuß in unbekannte Richtung.

Der Räuber ist danach so beschrieben worden: Zirka 40 bis 50 Jahre alt, sprach deutsch mit osteuropäischem Akzent, war bekleidet mit einem beigekariertem Hemd und blauen Jeans, trug ein hellbeigefarbenes Cappy und führte eine weiße Plastiktüte mit roter Aufschrift mit sich.

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