SüdLink-Abschnitt B für die Region Hannover wird untersucht

29. November 2017 @

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat nun den Untersuchungsrahmen für die Trasse des SüdLinks im Bereich der Region Hannover festgelegt. Danach liegen Springe, Barsinghausen, Ronnenberg und Uetze im Untersuchungsbereich.

Prinzipskizze des Trassenverlaufs im Osten der Region – © OpenStreetMap-Mitwirkende

„Mit diesem Untersuchungsrahmen hat die BNetzA festgelegt, welche Voraussetzungen von TenneT als Vorhabenträgerin für den Vorschlagskorridor und die alternativ ernsthaft in Betracht kommenden Trassenverläufe in diesem Abschnitt zu prüfen sind“, so die Bundestagsabgeordnete Dr. Maria Flachsbarth. „TenneT wird nach tiefgehender Prüfung unter Berücksichtigung aller raumordnerischen Fragen sowie einer Umweltprüfung bei der BNetzA die vollständigen Unterlagen einreichen, die diese zur Überprüfung des Antrages benötigt“, erklärt die Abgeordnete den weiteren Ablauf.

Auch die beiden SPD-Bundestagsabgeordneten Caren Marks und Dr. Matthias Miersch sind mit dem Projekt befasst: „Auf Basis der von TenneT zusammengestellten Unterlagen wird die BNetzA die Kommunen zur Stellungnahme auffordern. Zudem werden die Unterlagen öffentlich zur Verfügung gestellt, damit sich auch die betroffenen Bürgerinnen und Bürger schriftlich zu den Trassenkorridoren äußern können.“ Die BNetzA rechnet mit der Einreichung des Antrages durch TenneT im Sommer 2018. Wenn dann die Trassen identifiziert ist, wird TenneT den grob geplanten Verlauf  der Wegeführung mit den Bürgern, die im Zuge der Trassenerörterung rechtzeitig ihre Einwände vorgebracht haben, diese diskutieren und besprechen. Erst danach entscheidet die BNetzA dann über den Verlauf.

Die drei Bundestagsabgeordneten werden für die Region Hannover den Prozess der Wegefindung weiter beobachtend begleiten.

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