Staatssekretärin Birgit Honé überreicht ILE-Urkunde

13. Mai 2015 @

Der Niedersächsische Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Christian Meyer, hat am 23. April 2015 die Auswahlentscheidung zur Ernennung der Börderegion als ILE-Region in der Förderperiode 2014 bis 2020 öffentlich bekannt gegeben. In dieser Kooperation sind die Gemeinden Algermissen, Harsum, Hohenhameln und die Stadt Sehnde zusammen tätig.

Die Bürgermeister Lutz Erwig, Carl Jürgen Lehrke, Gundolf Kemnah und Wolfgang Moegerle (v.li.) freuen sich über die Urkunde aus den Händen von Staatssekretärin Birgit Honé (mi.) – Foto: JPH

Die Bürgermeister Lutz Erwig, Carl Jürgen Lehrke, Gundolf Kemnah und Wolfgang Moegerle (v.li.) freuen sich über die Urkunde aus den Händen von Staatssekretärin Birgit Honé (mi.) – Foto: JPH

Zur Bestätigung des Auswahlergebnisses wurde der ILE-Region jetzt durch die niedersächsische Staatssekretärin Birgit Honé eine Anerkennungsurkunde überreicht. Die Übergabe fand Montagnachmittag im Rathaus der Stadt Sehnde. Die Bürgermeister der vier Kommunen, Lutz Erwig (Hohenhameln), Gundolf Kemnah (Harsum), Carl Jürgen Lehrke (Sehnde) und Wolfgang Moegerle (Algermissen), nahmen im Beisein der Landtagsabgeordneten Dr. Silke Lesemann und Matthias Möhle die Urkunde mit großer Freude entgegen. „Als das Programm neu ausgeschrieben wurde, haben wir uns sofort zusammengesetzt und entscheiden, bei der Ausschreibung wieder mitzumachen“, sagte der Sehnder Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke bei der Übergabe. „Dann haben wir mit Bürgerbeteiligung das Konzept erarbeitet und durch die Räte beschlossen.“ Dabei hatte die Stadt Sehnde mit dem Fachbereich Stadtentwicklung und Bauaufsicht von Fachbereichsleiter Godehard Kraft die Federführung übernommen.

Honé betonte bei der Übergabe, dass sie die Börderegion aus eigenem Erleben kenne, da sie im Sehnder Ortsteil Wehmingen wohnt. „Und es ist einmalig, dass sich drei Nachbarlandkreise und eine Stadt der Region Hannover zusammengefunden haben und über die Regionsgrenzen hinweg zusammenarbeiten“, fügte sie hinzu. Sie lobte das einleuchtende Konzept und fügte hinzu: „Ich werde mich als Bürgerin davon überzeugen.“

Die ILE-Region in der kartografischen Darstellung - Foto: JPH

Die ILE-Region in der kartografischen Darstellung – Foto: JPH

Mit der Anerkennung als ILE-Region kann die Börderegion nach Genehmigung des neuen EU-Förderprogramms PFEIL 2014 bis 2020 durch die Europäische Kommission und nach In Kraft treten der neuen ZILE- Richtlinie Fördergelder für das ILE–Regionalmanagement und für Maßnahmen im Rahmen von ILEK beantragen. Da das Programm durch Verzögerungen bei der EU erst später als geplant zum Laufen kommt, wird es für die vier Kommunen auch die entsprechende Zeit dazu geben und bis 2022 gehen.

Nun ist Im Sommer mit der Genehmigung der neuen ZILE–Richtlinie durch die EU-Kommission zu rechnen. Danach wird ein Regionalmanagement EU-weit ausgeschrieben und installiert und dann die Umsetzung des Konzeptes begonnen. Erst dann kann über Zeiten und Ziele etwas mehr gesagt werden. Weitere Informationen zum Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzept und zur
kommunalen Zusammenarbeit in der Börderegion finden Sie im Internet.

Kommentare gesperrt.

© 2019 Sehnde-News.