Springer Notfallambulanz soll bestehen bleiben

17. Oktober 2015 @

Angesichts der Berichterstattung über die mögliche Nachnutzung des Krankenhauses in Springe als Flüchtlingsunterkunft hat der Aufsichtsratsvorsitzende der Klinikums Region Hannover (KRH), Hauke Jagau, bekräftigt, dass die bestehende Notfallambulanz durch diese Nutzung nicht gefährdet sei.

Der Regionspräsident Hauke Jagau versichert den Erhalt der Notfallstation – Foto: Region Hannover

Der Regionspräsident Hauke Jagau versichert den Erhalt der Notfallstation – Foto: Region Hannover

„Klinikum und Region Hannover haben einen intensiven Dialog mit Vertretern aus Springe geführt, um die jetzt bestehende Lösung auszuarbeiten. An der Notfallambulanz ist nicht zu rütteln.“ Jagau reagiert damit auf Befürchtungen von Teilnehmern des Runden Tisches, dass die Absprachen nicht eingehalten werden. „Diese Sorge ist unberechtigt“, stellt Jagau klar.

Seit dem 15. September beherbergt das frühere Klinikum in Springe eine 24-Stunden-Notfall-Ambulanz mit sechs Betten. Diese Station ist für die Erstaufnahme und Untersuchung von Notfällen konzipiert. Patienten, bei denen eine stationäre Versorgung notwendig ist, werden von hier aus an andere Krankenhäuser weitergeleitet. Im Fall einer Nutzung des Gebäudes zur Unterbringung von Flüchtlingen bleiben beide Bereiche strikt voneinander getrennt. Es werden auch separate Eingänge bestehen bleiben.

„Für den Fall, dass das Land das Krankenhaus tatsächlich als Notunterkunft nutzt, wurde vereinbart, dass das Land die Bevölkerung informiert“, teilt Jagau mit.

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