Schulanfang 2017: Achtung Abc-Schützen wieder unterwegs

3. August 2017 @

Am Montag ist es wieder so weit – tausende Erstklässler in der Region Hannover machen sich auf ihren Weg in einen neuen Lebensabschnitt. Bereits am Donnerstag, 3. August, beginnt für die anderen Jahrgänge der Unterricht. Die Polizei Hannover ruft aus diesem Anlass alle Verkehrsteilnehmer zu einer defensiven und vorausschauenden Fahrweise auf.

Auf Schulkinder achten – Vorsicht ist geboten – Foto: Red

Während für die einen nach sechs Wochen Ferien „der alte Trott“ beginnt, starten Anfang August knapp 11 000 Abc-Schützen in ihr erstes Schuljahr. Gerade zu Beginn prasseln auf die jungen Menschen eine Menge neuer Eindrücke ein. Auch wenn sie bislang auch schon am Straßenverkehr teilgenommen haben, sind sie nun jedoch zu Zeiten des Berufsverkehrs unterwegs – und vielleicht, vor Aufregung, was sie wohl alles Neues erwarten wird, nicht zu hundert Prozent mit ihren Gedanken bei der Sache.

„Im letzten Jahr stieg die Zahl der Verkehrsunfälle, an denen Kinder beteiligt waren, in der Region Hannover an. Auch die Zahl der verletzten Kinder erhöhte sich. Das ist für uns Anlass und Ansporn zugleich, Kinder als besonders schützenswert noch mehr in den Mittelpunkt unserer Präventionsmaßnahmen zu stellen. Kinder werden aufgrund ihrer geringen Körpergröße bei Sichthindernissen schlechter wahrgenommen. Gleichzeitig sind sie auch nicht so mit den Verkehrsregeln vertraut wie Erwachsene und lassen sich leichter ablenken“, erläutert Polizeipräsident Volker Kluwe die Wichtigkeit der Verkehrsmaßnahmen gerade zu Schuljahresbeginn.

Aus diesem Grund appelliert die Polizei Hannover an alle Verkehrsteilnehmer, speziell in den ersten Tagen des neuen Schuljahres: Seien Sie noch aufmerksamer, rechnen Sie mit Unsicherheiten anderer und pochen Sie nicht auf Ihren Vorrang.

Erfahrungsgemäß bringen viele Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule. Durch deren unkonventionelles Halten, Ein-und-aussteigen-lassen, Anfahren und Wenden der Fahrzeuge sowie allein durch die große Ansammlung von Fahrzeugen auf engstem Raum entstehen hierbei oft chaotische und unübersichtliche Zustände sowie dadurch unkalkulierbare Gefahrensituationen für die Kinder. Oftmals ist den Eltern diese Anhäufung von potenziellen Gefahren gar nicht bewusst und führen Gefahren für die Kinder dadurch selbst herbei.

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