Regionalmuseumsvorsitzender besucht Ausstellungseröffnung

12. Februar 2015 @

Der Vorsitzende des Regional-Museum-Sehnde, Erhard Niemann folgte am Dienstagabend mit Ehefrau Regine der Einladung vom Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, Stefan Schostok, und dem niedersächsischen Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Olaf Lies, zur Ausstellung „Elektromobilität zwischen Wunsch und Wirklichkeit“.

Olaf Lies, niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, mit Erhard Niemann, Vorsitzender vom Regional-Museum-Sehnde, und Stefan Schostok, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover (v.li.) nach dem Vortrag – Foto: R. Niemann

Olaf Lies, niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, mit Erhard Niemann, Vorsitzender vom Regional-Museum-Sehnde, und Stefan Schostok, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover (v.li.) nach dem Vortrag – Foto: R. Niemann

Die Eröffnungsrede zur Ausstellung hielt der Direktor des historischen Museums in Hannover, Professor Dr. Thomas Schwark, der viele prominente Gäste, die zum Gelingen des Projekts beigetragen haben, vor Ort begrüßte. Danach moderierte Caren Beckers von Radio Leineherz 106.5 die in der Einladung angekündigte Talkrunde mit den vier Teilnehmern Dr. Bettina Gundler, Leiterin Hauptabteilung Landverkehr und Verkehrszentrum Deutsches Museum München, Stefan Schostok, Olaf Lies und Professor Dr. Ing. Jürgen Leohold, Leiter Konzernforschung und Leiter der AutoUni der Volkswagen AG. Der berichtete, dass es schon vor Ende des 19. Jahrhunderts Entwicklungsversuche im Bereich Elektroautos gab.

Mit Fragen wie „Werden wir in Deutschland bis zum Jahr 2020 das gesteckte Ziel eine Million Elektroautos auf die Straße zu bringen“, versuchte Beckers sich dem Umdenken beim Individualverkehr zu nähern. Welche Anregungen können Käufer für das Umsteigen aufs Elektromobil begeistern? Sind flächendeckende schnelle Stromtankstellen für Fahrzeuge mit ausdauernder Batterieladung in Deutschland möglich? Jeder der vier Teilnehmer bekam der Reihe nach Gelegenheit, seine Ideen und Überzeugungen zum Thema „Elektromobilität in der Zukunft“ darzustellen. „Wir haben technisch und wirtschaftlich Einiges verschlafen“, war man sich einig. „Bis jetzt gibt es erst 24 000 Fahrzeuge im Straßenverkehr, so dass eine Million im Jahr 2020 völlig irrelevant und ein viel zu hoch gestecktes Ziel sind“, sagte Experte Professor Leohold.

Die etwa eine Stunde dauernde Diskussion lief dabei auf hohem Niveau ab. Professor Schwark erklärte im Anschluss die Ausstellung für eröffnet und wünschte den Besuchern gute Unterhaltung und viel Spaß.

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