Region Hannover weist Überschwemmungsgebiete aus – förmliches Verfahren im November

30. Oktober 2015 @

Die Region Hannover leitet das förmliche Verfahren zur Festsetzung der Überschwemmungsgebiete für die Wietze und ihre Nebengewässer ein: Ab der nächsten Woche liegen in den Verwaltungen der Landeshauptstadt Hannover, der Städte und Gemeinden Burgwedel, Isernhagen, Langenhagen, Wedemark sowie der Gemeinde Wietze (Landkreis Celle) der Entwurf des Verordnungstextes und die dazugehörigen Arbeitskarten zur Einsicht- und Stellungnahme für interessierte Bürgerinnen und Bürger aus. Der genaue Ort und die Dauer der Auslegung werden ortsüblich bekannt gegeben. Alle Unterlagen sind auch im Internet www.hannover.de/Bekanntmachungen zu finden.

Hier wird die Region eine Regelung erarbeiten - Karte: Region Hannover

Hier wird die Region eine Regelung erarbeiten – Karte: Region Hannover

Das Land Niedersachsen hat durch seinen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) die Grenzen des Überschwemmungsgebietes der Wietze und ihrer Nebengewässer – Flussgraben (Langenhagen), Mühlengraben (Wedemark), Hengstbeeke (Burgwedel) und Rixförder Graben (Gemeinde Wietze) – für ein 100-jährliches Hochwasserereignis neu ermittelt. Die Region Hannover hat als Untere Wasserbehörde die Aufgabe, das vorläufig gesicherte Überschwemmungsgebiet durch Verordnung festzusetzen. In Absprache mit dem Landkreis Celle und Zustimmung des Niedersächsischen Umweltministeriums übernimmt die Region Hannover die Festsetzung auch im Landkreis Celle. Damit werden für das Flussgebiet der Wietze einheitliche Regelungen geschaffen.

Einwendungen können von allen Bürgerinnen und Bürgern, deren Interessen durch das Vorhaben berührt werden, innerhalb von zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist schriftlich oder zur Niederschrift bei der Region Hannover, Fachbereich Umwelt, Wilhelmstraße 1, 30171 Hannover oder bei den betroffen Stellen erhoben werden. Mit Ablauf der Einwendungsfrist sind alle Einwendungen ausgeschlossen, die nicht auf besonderen privatrechtlichen Titeln beruhen.

Anschließend wird die Region Hannover Ende Januar in Burgwedel einen Erörterungstermin mit den Behörden, die Stellungnahmen abgegeben haben und den Betroffenen, die Einwendungen erhoben haben, durchführen.

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