„Refugees Welcome“: Die Aktionswoche für Flüchtlinge

5. Oktober 2015 @

Vom 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, bis zum 9. Oktober fragt radio leinehertz nach: Wo sind „Refugees“ wirklich „Welcome“? Wie ergeht es Flüchtlingen in Hannover? Reichen die Unterkünfte in der Region, gibt es genug Unterstützung, wie integrieren wir die Menschen aus den fremden Kulturen?

S.P. Music sind bei Leinehertz vorn dabei - Foto:

S.P. Music sind bei Leinehertz vorn dabei – Foto: Leinehertz

Die „Lange Refugee Welcome Nacht“, von Mitternacht bis 4 Uhr früh am Tag der Deutschen Einheit, ist der Startschuss für die Aktionswoche. Bei der Langen Nacht sind die Band der sudanesischen Flüchtlinge S.P. Music, die Band „No more Heroes“, die bereits für Flüchtlinge gespielt haben, Cpunkt Steinschneider, der seine Proberaum Flüchtlingsmusikern zur Verfügung stellt, und vielen andere Gäste live im Studio.

Sarah Mertins will sich auch für die Aktion engagieren - Foto: Leinehertz

Sarah Mertins will sich auch für die Aktion engagieren – Foto: Leinehertz

Während der Aktionswoche bei radio leinehertz geht Morningshow-Moderator Oliver Ihn in Unternehmen, die Flüchtlingen Jobs geben. Bürgermeister und Verantwortliche aus den Partnerstädten Hannovers erzählen, wie sie die Flüchtlingsströme bei sich erleben, internationale Hannoveraner beschreiben, wie sie die plötzlich gestiegene Zuwanderung erleben. Leinehertz lässt die Flüchtlinge selbst zu Wort kommen, Studio-Gäste der Woche gehen mit guten Beispielen voran und es zeigt in vielen Berichten, wie Integration funktioniert oder wo es noch hakt.

Auch musikalisch greift radio leinehertz das Thema auf. Mit passenden Songs im Programm und Livemusik in Flüchtlingsunterkünften, zum Beispiel mit der Singer-Songwriterin Sarah Mertins, die zusammen mit S.P. Music und ihrer Kollegin Josi am 9. Oktober in einer Flüchtlingsunterkunft auftritt.

Leinehertz will mehr Menschen auf das Thema aufmerksam machen. Es will, dass die Menschen die Flüchtlinge positiv aufnehmen. Es will die Menschen in Hannover überzeugen, aktiv zu werden: eben „Refugees Welcome“.

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