Red Hand Day – „Keine Waffen in Kinderhände“

7. Februar 2015 @

Am gestrigen Mittwoch machte die Kinderkommission des Deutschen Bundestages mit einem Aktionsstand im Paul-Löbe-Haus auf den jährlich stattfindenden internationalen „Red Hand Day“ aufmerksam. In Anwesenheit von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) sowie des Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung, Christoph Strässer (SPD), bekannte auch der Bundestagsabgeordnete Matthias Miersch Farbe im Kampf gegen die Rekrutierung und den Einsatz von Kindersoldaten in Kriegsgebieten.

Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Christoph Strässer (SPD), Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) sowie Matthias Miersch (SPD) (v.li.) mit den "Roten Händen 2015" – Foto: Privat

Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Christoph Strässer (SPD), Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) sowie Matthias Miersch (SPD) (v.li.) mit den „Roten Händen 2015“ – Foto: Privat

Nach Schätzungen der Vereinten Nationen gibt es weltweit immer noch mehr als 250.000 Kinder, die als Soldaten in Krisengebieten missbraucht werden. Jedes Jahr findet am 12. Februar der „Red Hand Day“ statt – der internationale Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten. Die rote Hand steht für das symbolische „Nein“ zum Missbrauch von Kindern als Soldaten. Der Schwerpunkt der Aktion 2015 lautet „Keine Waffen in Kinderhände – Waffenexporte stoppen! Mach mit!“
„Nicht jedes Kind auf der Welt kann sich glücklich schätzen, seine Kindheit in vollen Zügen genießen zu dürfen“, so Miersch. „Es liegt mir daher sehr am Herzen, auf den ‚Red Hand Day‘ aufmerksam zu machen. Kindern weltweit sollte es vergönnt sein, als das heranzuwachsen, was sie sind: als Kinder.“

Der Abgeordnete Miersch fordert Kinder und Jugendliche in seinem Wahlkreis dazu auf, sich an der Aktion zu beteiligen und rote Handabdrücke verbunden mit Botschaften gegen den Einsatz von Kindersoldaten an sein Wahlkreisbüro in Hannover zu schicken. Die gesammelten Handabdrücke werden im Anschluss der Kinderkommission des Deutschen Bundestages übergeben.

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