Recken am Sonntagabend gegen SG Flensburg-Handewitt

18. April 2015 @

Die DKB Handball-Bundesliga geht in die entscheidende Phase. Noch verbleiben in der laufenden Saison fünf Spieltage, an denen sich die Vereine duellieren werden. Eine klare Entscheidung an der Tabellenspitze oder im Tabellenkeller ist indes noch nicht in Sicht. „Die derzeitige Situation in der Liga ist nicht einfach, denn die Vereine liegen nach Punkten sehr dicht beieinander. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir die Fähigkeiten haben, noch Spiele zu gewinnen“, zeigt sich Recken-Trainer Christopher Nordmeyer im Endspurt optimistisch. Für Die Recken steht nun am Sonntagabend als drittletztes Heimspiel das gegen die SG Flensburg-Handewitt an. Die Partie steht unter der Leitung der beiden Unparteiischen Colin Hartmann und Stefan Schneider. Anpfiff in der Swiss Life Hall ist um 17.15 Uhr.

Trainer Christopher Nordmeyer glaubt nicht an die Statistik gegen Flensburg mitbringen - Foto: TSV Hannover-Burgdorf/Archiv

Trainer Christopher Nordmeyer glaubt nicht an die Statistik gegen Flensburg mitbringen – Foto: TSV Hannover-Burgdorf/Archiv

Ein Blick in die Vergangenheit lässt bei den Recken-Fans, sobald der Namen SG Flensburg-Handewitt fällt, die Herzen höher schlagen. Der Grund: Die letzten beiden Begegnungen in der Recken-Festung endeten mit einem Sieg für die Niedersachsen. Für das Team um Kapitän Torge Johannsen, dessen Einsatz sehr fraglich ist, wird es dieses Mal jedoch alles andere als einfach werden, die Vergangenheit aufleben zu lassen. „Die Bilanz aus den letzten Jahren spricht im ersten Moment vielleicht für uns. Doch jeder weiß, dass sich im Sport die Situation stets verändert. Unser jetziger Kader muss gegen die starken Flensburger bestehen. Die Historie ist uns in diesem Fall keine Hilfe und wird keine Rolle spielen“, so Nordmeyers Einschätzung.

Die Fördeländer reisen als der aktuelle Tabellendritte an, der sich nach dem Ausscheiden aus der Champions League gegen den THW Kiel nun voll auf die Bundesliga und das Final Four im DHB-Pokal konzentrieren will. Laut Nordmeyer ist das Wegfallen dieser Dreifachbelastung ein Vorteil für die Flensburger, die dadurch Kräfte sparen können und den Fokus voll auf die nationalen Wettbewerbe legen können. „Flensburg wird absoluter Favorit sein. Nach einer kurzen Formkrise, sind sie nun wieder zurückgekehrt und überzeugen mit einem starken Kader. Insbesondere die beiden Außenspieler Lasse Svan und Anders Eggert sowie Torhüter Mattias Andersson werden uns vor große Aufgaben stellen“, zollt der Recken-Kommandogeber dem kommenden Gegner großen Respekt.

Der achte Mann und Hektor sollen die Recken zum Sieg puschen gegen Flensburg - Foto: JPH

Der achte Mann und Hektor sollen die Recken gegen Flensburg zum Sieg puschen – Foto: JPH

Die Stärke der SG liegt unter anderem in den Tempogegenstößen, die Eggert und Svan erstklassig beherrschen. Um möglichst wenig Gegentore über das schnelle Spiel zu kassieren, müssen Die Recken laut Nordmeyer „überragend angreifen, um so eine Chance zu haben, den Gegenstoß zu verteidigen.“

Die Flensburger liegen mit ihrem Tabellenplatz noch auf Champions League Kurs. Allerdings ist die Luft um den begehrten Podestplatz dünn. Damit die Nordlichter auch in der kommenden Saison in der Königsklasse spielen, darf sich das Team um Trainer Ljubomir Vranjes eigentlich keine Niederlage mehr erlauben. Umso motivierter wird der Gegner also anreisen. Getreu dem Motto „Aller guten Dinge sind drei“ werden Die Recken dafür kämpfen, gemeinsam mit dem „Achten Mann“ für eine große Überraschung zu sorgen.

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