Polizei stoppt Gespann mit überladenem Anhänger

19. Februar 2015 @

Jetzt beginnt wieder die Gartenarbeit und damit der Abtransport von Gartenabfällen und Grüngut. Dabei sollte man unbedingt die Ladegrenzen des Anhängers beachten, wie das folgende Beispiel zeigt. So stoppten Beamte der Polizeistation Hankensbüttel ein Fahrzeuggespann beim Passieren der Ortsdurchfahrt im Zuge der Bundesstraße 244.

Die Anhängelast war um 70 Prozent überschritten - Foto: PI Gifhorn

Die Anhängelast war um 70 Prozent überschritten – Foto: PI Gifhorn

Hinter einem VW Bus mit einer Anhängelast von 2500 Kilogramm wurde ein Doppelachsanhänger mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3500 Kilogramm gezogen, auf dem einseitig ein „Berg“ Betonabfall geladen war.

Ein Wiegen ergab dann ein tatsächliches Anhängergewicht von sogar 4300 Kilogramm. Die Anhängerlast des Zugfahrzeuges war somit um mehr als 70 Prozent überschritten. Bereits ab einer Überladung von 30 Prozent ist die Höchstgrenze des Bußgeldes schon erreicht. Ein Großteil der Ladung musste daher durch den Fahrer des Gespannes per Hand vor Ort abgeladen werden.

Auch die erforderliche Ladungssicherung oberhalb der Bordwand des Anhängers war nicht gegeben. Dem Fahrer, einem 56-jährigen aus Salzwedel, drohen nun ein Bußgeld in Höhe von 425 Euro plus Verwaltungsgebühr sowie ein Punkt im Flensburger Verkehrszentralregister.

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