Polizei nimmt mutmaßliche Einbrecherbande fest

21. Februar 2015 @

Gestern haben Polizeibeamte insgesamt sieben Männer festgenommen. Sie stehen im Verdacht, seit Mitte Januar in mehrere Wohnungen eingebrochen zu sein. Gegen sechs von ihnen hat nach Polizeiangaben die Ausländerbehörde Abschiebehaft beantragt. Die Ermittlungen dauern an.

SN-Polizei Region

Ist der Polizei ein Schlag gelungen? – Foto: Red

Die jungen Männer waren im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen zu mehreren Einbrüchen im Stadtgebiet in den Fokus der Beamten der Ermittlungsgruppe „Wohnungseinbruchdiebstahl“ der Polizeiinspektion Ost gerückt. In einigen der Fälle gaben Zeugen Hinweise auf einen Wagen mit ausländischem Kennzeichen. Gestern Nachmittag stellten die Fahnder eben dieses Fahrzeug im Stadtgebiet fest und folgten ihm über die A 2 bis zur Abfahrt Herford Ost, wo sie den Wagen und die drei Insassen im Alter von 21, 23 und 24 Jahren gegen 14.30 Uhr kontrollierten. Im Fahrzeug stellten sie mutmaßliches Diebesgut, wie Schmuck und Handys, aus Wohnungseinbrüchen in Hannover und Einbruchswerkzeug sicher. Auf Anordnung des Amtsgerichts Hannover durchsuchten die Beamten anschließend eine Wohnung in Hannover Groß-Buchholz.

Hier nahmen die Ermittler vier weitere Männer im Alter von 18, zweimal 25 und 27 Jahren fest und beschlagnahmten weitere Gegenstände, die aus Einbrüchen in Wohnungen und Wohnhäusern in Hannover, hauptsächlich in den Stadtteilen Misburg, Groß-Buchholz und Bothfeld, stammen könnten. Die mutmaßlichen Einbrecher schweigen zu den Vorwürfen und müssen sich nun wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls und des Bandendiebstahls verantworten.

Die Ausländerbehörde der Stadt Hannover beantragte im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen Abschiebehaft gegen sechs Tatverdächtige. Der 27-Jährige wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft und Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die Ermittler prüfen nun, ob die mutmaßliche Bande für weitere Einbrüche in der Region Hannover in Betracht kommt; die Ermittlungen dauern an.

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