Polizei nimmt mutmaßliche Auto-Aufbrecher fest

15. April 2015 @

Polizeibeamte haben gestern Morgen gegen 2.45 Uhr zwei Männer im Alter von 32 und 42 Jahren festgenommen. Das Duo ist auf frischer Tat bei einem Auto-Aufbruch an der Bussestraße von den Beamten angetroffen worden. Während der Fahndung haben weitere Beamte dann einen 27-Jährigen festgenommen. Er steht im Verdacht, einen Wagen an der Luckenwalder Straße in Misburg-Nord aufgebrochen zu haben, teilt die Polizei mit.

Mutmaßliche Auto-Aufbrecher gefasst - Foto: JPH

Mutmaßliche Auto-Aufbrecher gefasst – Foto: JPH

Ein Anwohner hatte in der Nacht zum Dienstag drei Männer beobachtet, die sich an einem an der Bussestraße geparkten BMW zu schaffen machten und daraufhin die Polizei alarmiert. Eine Streifenwagenbesatzung nahm wenig später die beiden 32 und 42 Jahre alten Tatverdächtigen fest. Ein Komplize flüchtete zu Fuß in Richtung Läuferweg und entkam unerkannt.

In einem Rucksack, den der 32-Jährige trug, stellten die Ermittler Diebesgut wie Navigationsgeräte, Werkzeug und elektronisches Zubehör, zu fünf weiteren Autoaufbrüchen an der Bussestraße und im Merianweg sicher. Während der Fahndung nach dem dritten Täter, bei der auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt war, bemerkte eine Streifenwagenbesatzung zwei Fahrradfahrer an der Hansinckstraße. Diese ergriffen beim Erblicken des Polizeiwagens die Flucht und warfen einen Gegenstand in die angrenzenden Büsche. Die Ermittler nahmen nach kurzer Verfolgung den 27-Jährigen fest und fanden im Gebüsch eine Tasche mit einem offenbar zuvor aus einem BMW an der Luckenwalder Straße gestohlenen Navigationsgerät. Von seinem Begleiter fehlt bisher jede Spur.

Der Festgenommene schweigt der Polizei zufolge zur Herkunft des Navigationsgerätes und gab lediglich an, das Fahrrad gefunden zu haben. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts des besonders schweren Fall des Diebstahls gegen ihn. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hannover wurde das Duo aus der Bussestraße nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Der 27-Jährige, der keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, musste eine Sicherheitsleistung in Höhe von 500 Euro zahlen ehe auch er auf freien Fuß gesetzt wurde.

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