Niedersächsisches Multifondsprogramm für EFRE und ESF genehmigt

14. Februar 2015 @

Das EFRE- und ESF-Multifondsprogramm des Landes Niedersachsen für die Förderperiode 2014 bis 2020 ist am Donnerstag durch die Europäische Kommission genehmigt worden. Rund 970 Millionen Euro stehen damit dem Land für die Umsetzung der Fördervorhaben des Europäischen Fonds für die Regionale Entwicklung (kurz: EFRE) und des Europäischen Sozialfonds (ESF) in den nächsten Jahren zur Verfügung.

Ministerpräsident Weil freut sich über die Genehmigung - Foto: JPH

Ministerpräsident Weil freut sich über die Genehmigung – Foto: JPH/Archiv

„Knapp eine Milliarde Euro zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit niedersächsischer Unternehmen, für Innovationen und CO2-Reduzierung und zur Sicherung des Fachkräftebedarfs“, freut sich Staatssekretärin Birgit Honé, in der Staatskanzlei zuständig für die Europapolitik und die Regionalentwicklung. Bereitgestellt werden auch Gelder für die Verbesserung von Bildungschancen und zur Armutsbekämpfung sowie zur Stärkung der Gleichstellung von Frauen und Männern. Die Strukturfonds EFRE und ESF sind die wichtigsten Instrumente der EU zur Stärkung des wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalts. Sie sollen helfen, Unterschiede zwischen ärmeren und reicheren Regionen innerhalb der EU auszugleichen.

Die Landesregierung erarbeitet derzeit die weiteren rechtlichen und technischen Voraussetzungen für die Programmumsetzung; Mitte des Jahres soll die Förderung neuer Projekte beginnen. Bis dahin stehen in vielen Bereichen noch Mittel aus der derzeit noch laufenden EU-Förderperiode bereit.

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