Neues Handlungskonzept zum Radverkehr in der Region

4. April 2015 @

Die Region Hannover will mehr Menschen fürs Radfahren begeistern. Bis 2025 sollen im Durchschnitt 21 Prozent aller Wege in und um Hannover mit dem Rad zurückgelegt werden. Dafür soll unter anderem das regionale Radwegenetz außerhalb Hannover weiter ausgebaut und Fahrradabstellanlagen modernisiert oder neu errichtet werden. Auch die Mitnahme von Fahrrädern in Bus und Bahn soll erleichtert werden. Für die Umsetzung dieser Pläne stellt die Region jährlich eine Millionen Euro zusätzlich zu den vorhandenen Mitteln zur Förderung des Radverkehrs zur Verfügung. Die Maßnahmen sind Teil des neuen „Handlungskonzeptes Radverkehr“, das der Verkehrssauschuss der Region Hannover in seiner Sitzung am 24. März einstimmig angenommen hat.

In der Region ist der Fahrradverkehr noch entwicklungsfähig - Foto: JPH

In der Region ist der Fahrradverkehr noch entwicklungsfähig – Foto: JPH

„Mit dem Konzept liegen für die Region Hannover nunmehr konkrete Entwicklungsleitlinien für die Radverkehrsförderung der nächsten zehn Jahre vor“, sagt Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz. „Wir haben dafür das Motto ‚umsteigen: aufsteigen‘ gewählt. Unser Ziel ist die Steigerung des Radverkehrsanteils in der gesamten Region Hannover bei gleichzeitiger Erhöhung der Verkehrssicherheit. Damit steigt die Bedeutung des Radverkehrs im Gesamtverkehrssystem, ein hoher Radverkehrsanteil wird wesentlich zur Reduzierung verkehrsbedingter CO2-Emissionen beitragen.“ Das Handlungskonzept der Region ergänzt dabei das „Leitbild Radverkehr“ der Landeshauptstadt Hannover, das die Zielmarke bei 25 Prozent bis zum Jahr 2025 setzt. In den 20 anderen Regionskommunen sind im Schnitt gegenwärtig erst 12 Prozent der Verkehrsteilnehmer mit dem Rad unterwegs, in zehn Jahren sollen es dort 18 Prozent sein.

Elke van Zadel, Leiterin des Fachbereichs Verkehr bei der Region Hannover: „Bei den Menschen im Umland ist das Radfahren zurzeit noch weniger stark angesagt. Mit dem Handlungskonzept können wir Angebote schaffen, die das Umsteigen vom motorisierten Individualverkehr auf das Fahrrad attraktiver und vor allem sicherer machen.“

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