Nachmittag der Offenen Tür im Ambulanten Hospizdienst in Burgdorf

5. Oktober 2017 @

„Niemand will einsam leben. Warum sollten wir dann so sterben?“, mit diesem Motto macht der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) auf den diesjährigen Deutschen Hospiztag und die Arbeit im Hospizbereich aufmerksam. Um der Öffentlichkeit Gelegenheit zu geben, über die Themen Krankheit, Sterben, Tod und Trauer mit haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden der Hospizarbeit ins Gespräch zu kommen, veranstaltet der Ambulante Hospizdienst für Burgdorf, Lehrte, Sehnde und Uetze am Freitag, 13. Oktober, von 15.30 bis 18 Uhr im Haus der Diakonie Burgdorf in der Schillerslager Straße 9 einen Nachmittag der „Offenen Tür“.

Eröffnet wird der Nachmittag mit einem kurzen Vortrag zum Thema Ehrenamt. Freiwilliges Engagement ist in vielen Bereichen wichtig, in der ambulanten Hospizarbeit ist es die Grundlage der Arbeit. Ohne Ehrenamtliche ist die Begleitung schwer kranker und sterbender Menschen nicht denkbar. Referentin wird die Ratsfrau im Gemeinderat Uetze und Kandidatin zur Landtagswahl Thordies Hanisch (SPD) sein. Hospiz bedeutet, dass Sterben zum Leben gehört. Die Zeit am Lebensende so würdig wie möglich zu gestalten, dafür engagiert sich der Ambulante Hospizdienst im Kirchenkreis seit vielen Jahren. Am Nachmittag der Offenen Tür besteht die Möglichkeit, diese Erfahrungen an Interessierte weiterzugeben.

Besucher können sich in dieser Zeit über die ambulante Hospizarbeit und die Angebote des Dienstes allgemein oder zu besonderen Fragen des Ehrenamtes informieren. Wie kann der Dienst in seinen Aufgaben unterstützt werden? Welche Rolle spielen die Ehrenamtlichen des Hospizdienstes. Und was machen sie genau? Und dabei auch mit den Ehrenamtlichen sprechen und sich informieren.

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